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Vergewaltigung schadet Image der Gemeinde

Ein 16 Jahre altes Mädchen wurde von mehreren Männern seit ihrem zwölften Lebensjahr regelmäßig vergewaltigt. Nach der letzten Tat wurde sie zudem schwanger. Ihre Großmutter, die sie aufzog, nachdem die Eltern des Mädchens verstorben waren, suchte Hilfe beim Vizegouverneur der Provinz Uttaradit. Die Frau lebt mit ihrer Enkelin im Bezirk Tha Pla, Namen wurden nicht veröffentlicht.

Laut Vizegouverneur Somchai Kamolthepthewin sagte das Mädchen aus, in den letzten vier Jahren sei sie von ihrem Stiefvater, einem Stiefonkel und von zwei Nachbarn regelmäßig vergewaltigt worden. Zuletzt auch von einem dritten Nachbarn. Nach jeder Tat habe sie von den Männern „Schadensersatz“ in Höhe von 200 Baht bekommen.

Sie vertraute sich nicht ihrer Großmutter an, weil die Männer gedroht hatten, sie zu verletzten oder zu töten, falls sie etwas verrate. Das Mädchen klagte über Bauchschmerzen und ließ sich in einem Krankenhaus untersuchen. Dort wurde festgestellt, dass sie im zweiten Monat schwanger ist.

Die Großmutter sagte, sie habe bis zuletzt nichts von den Vergewaltigungen geahnt. Ein lokaler Beamter kam zu ihr und versuchte die Enkelin zu einer Abtreibung zu überreden. Er begründete seinen Vorschlag damit, dass der Vorfall dem Image der Gemeinde schade. Die Großmutter fuhr daraufhin mit ihrer Enkeltochter zum Büro des Provinzgouverneurs, um dort um Hilfe nachzusuchen und zu verhindern, dass die Angelegenheit nicht unter den Teppich gekehrt wird.

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