Teures Wasser

Teures Wasser

Hallo HALLO-Redaktion,

die Preissteigerungen hier sind einfach unglaublich. Ich habe mich sehr geärgert!
Es gibt ja Leute, die meinen, hier sei alles billig. Das stimmt sicherlich, was Wohnraum betrifft. Wenn man hier relativ komfortabel in einem Haus für sagen wir einmal 15.000 Baht lebt, umgerechnet knapp 400 Euro, dann ist das im Vergleich zu Deutschland wirklich günstig.

Dann aber geht es schon los. Wenn man nicht jeden Tag Nudelsuppe essen will, darf man tief in die Tasche greifen. Ein Apfel für 40 Baht? Dass der dann wie ein Edelstein verpackt ist, tröstet auch nicht. In Deutschland bekomme ich dafür ein ganzes Kilo Äpfel! Nein, ich vergleiche nicht Äpfel mit Birnen.

Brot ist teuer, Alkohol sowieso, die Zigaretten werden sich auf Dauer deutschen Preise angleichen. Und so geht es munter weiter.

Richtig geärgert habe ich mich, als ich eine Flasche stilles Wasser in einem Family Mart gekauft habe. Der halbe Liter für zehn Baht. Da ich den Preis kannte, legte ich also eine Zehn-Baht-Münze neben die Flasche. Die Verkäuferin scannte die Flasche ein: zwölf Baht! Sie konnte ja nichts dafür, bekam meinen Ärger aber voll ab. Gleich zwei Baht teurer. Das ist nicht unverschämt, sondern ausverschämt! Sie erklärte, dass das letzte Nacht (von Silvester auf Neujahr) geschehen sei.

Ich lastete das dem Family Mart an und überlegte, ob die alle Produkte zum Start in Jahr 2019 um zwei Baht verteuert haben. Bestätigung fand ich für meine Theorie, als ich „zur Strafe“ im 7-Eleven einkaufen ging. Dort kostete das Wasser wie gewohnt zehn Baht.

Aber nur zwei Tage lang. Dann auch zwölf Baht.

Thailand ist über die Jahre ein ganz schön teures Pflaster geworden. Da werden mir wohl alle zustimmen. Dazu kommt noch der miserable, weil überhöhte Bahtkurs, der alles noch teurer macht.

Es grüßt Sie ein empörter

Werner Kugler, Pattaya

P.S.: Das HALLO in Farbe ist der Hammer! Danke und weiter so!

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