Starker Baht schadet Exporteuren und Farmern

Starker Baht schadet Exporteuren und Farmern

Die meisten Exporteure sind besorgt darüber, dass der Baht gegenüber dem Dollar und dem Euro wieder zugelegt hat und befürchten, dass dies Auswirkungen auf die Einkommen der Exporteure und der Farmer hat – zumal die Konjunktur des Landes, aber auch der Welt schon bessere Tage gesehen hat.

„Ein stärkerer Baht wird unserem Reispreiswettbewerb schaden, vor allem wegen der schwächeren Währungen in der Region wie in Indien“, sagte Charoen Laothammatas, Präsident des Verbandes der thailändischen Reisexporteure. Das werde dann auf den Preis für Rohreis Auswirkungen haben und damit letztlich auf das Einkommen der Farmer.

Auf die Frage, ob die Reisexporteure dieses Thema mit der Bank of Thailand (BOT) besprechen wollen, sagte Charoen, dass die Exporteure dieses Thema schon mehrfach mit der Zentralbank diskutieren wollten. Doch der Baht bleiben weiterhin stark im Vergleich zu anderen Währungen in der Region wie beispielsweise der indischen Rupie oder dem  chinesischen Yuan.

Es gibt auch Kritiker, die gehen sogar so weit zu sagen, dass der Wert des Baht künstlich aufgeblasen ist, und das mindestens seit Ende der Asienkrise.

Starker Baht schadet Exporteuren und Farmern
Starker Baht schadet Exporteuren und Farmern

Jedenfalls stieg der Wert des Baht gegenüber dem Dollar am ersten Handelstag des Jahres 2019 gleich wieder an.

Der Verband sagt voraus, dass in diesem Jahr rund zehn Millionen Tonnen Reis exportiert werden, das sind weniger als die elf Millionen Tonnen, die 2018 prognostiziert wurden.

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