Shopping in Pattaya

Shopping in Pattaya
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Shopping in Pattaya

Kürzlich machte ich eine kleine Runde in Sachen Shopping. Erste Anlaufstelle war „The Avenue“ an der Second Road, schräg gegenüber von Soi Post. The Avenue sieht ganz schön verlassen aus, in den oberen Stockwerken gibt es bald überhaupt keine Mieter mehr. Dieses Einkaufszentrum hatte schon immer damit zu kämpfen, dass es nicht überdacht und damit nicht klimatisiert ist. Für die Mittelmeerregion wäre es vielleicht eine gute Idee gewesen, aber in Pattaya wurde es nie angenommen, obwohl es inzwischen auch schon mindestens zehn Jahre alt sein dürfte. Ich wundere mich, dass es überhaupt noch existiert.
Von da aus die Straße weiter runter ins Terminal 21. Ich will nicht sagen, dass es in den letzten Zügen liegt, aber ein paar mehr Leute könnte es schon gebrauchen.
Natürlich ist es kein Vergleich mit Harbor an der Central Road, meiner letzten Station an diesem Tag. Da sind nicht nur viele Freiflächen, wo eigentlich Geschäfte sein könnten, hier ist es überhaupt frei – frei von Besuchern und Kunden.
Wie können die Läden, die es hier noch gibt, einen Gewinn erwirtschaften? Wenn ich mal ins Harbor gehe – einen Umweg würde ich deshalb aber nicht machen –, habe ich das Gefühl, die Flure auf den einzelnen Etagen als Bowlingbahn benutzen zu können. Mit mir als einzigen Spieler, sonst ist da keiner. Die Kugel könnte von einem Ende zum anderen rollen ohne jemanden zu stören oder gar zu treffen.
Am Wochenende ist mehr los, weil die Bangkoker mit ihren Kindern kommen. Harbor ist mit den ganzen Spielplätzen ein Kinderparadies, das soll überhaupt nicht bestritten werden.
Aber unter der Woche ist hier tote Hose. Wenn Thailand nach den Westlern auf die Russen setze, nach diesen auf die Chinesen und in der Post-Chinesen-Ära jetzt auf Inder: im Harbor sind jedenfalls keine Inder zu erspähen.

Shopping in Pattaya
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So kam es, dass ich mich in ein Lokal setzte und abgesehen von einem thailändischen Pärchen der einzige Gast war.
Bei dem Restaurant handelte es sich um Jeffer. Ich wollte mal wieder ein Steak essen. Die Bedienung ist ganz nett, die bestellten Gerichte kommen recht schnell – kein Wunder, wenn nicht viel los ist. Das Essen war gar nicht übel. Das Steak hätte besser sein können, aber schlecht war es nicht. Die Soße war großartig. Bei den Beilagen wird gegeizt. Es empfiehlt sich, extra Portionen zu bestellen wie Fritten oder Knoblauchbrot. Als Nachspeise gab es ein Eis bei Dairy Queen.
Abschließend noch einen Blick auf den aktuellen Wechselkurs. Der kennt wie immer nur eine Richtung. Man kann sich den Appetit auch nachträglich verderben.
Axel Schönberger

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