Seehafen Laem Chabang

Seehafen Laem Chabang

Ein Vertrag für die dritte Phase des Tiefseehafens von Laem Chabang soll im Laufe des Monats unterzeichnet werden, wenn ein beim Verwaltungsgericht anhängiger Rechtsstreit rechtzeitig beendet wird, sagte der stellvertretende Verkehrsminister Atirat Ratanasate.
Während einer Inspektion des Hafens in Chonburi sagte Atirat, das Auswahlkomitee werde Gespräche mit dem Gewinner der Ausschreibung führen, sobald die rechtlichen Hürden aus dem Weg geräumt sind.
Das ehrgeizige 84-Milliarden-Baht-Programm ist eines von fünf Megaprojekten im Rahmen der Wirtschaftssonderzone an der Ostküste (Eastern Economic Corridor, EEC).

Seehafen Laem Chabang
Seehafen Laem Chabang

Nach der Fertigstellung soll Laem Chabang der drittgrößte Hafen in der ASEAN-Region sein.
Die thailändische Hafenbehörde (PAT) hat kürzlich die Ausschreibung für die dritte Phase des Projekts angekündigt. Ein disqualifiziertes Konsortium hatte bei Gericht eine Petition gegen die Disqualifizierungsverfügung des Konsortiums eingereicht. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt.
Das Konsortium wurde disqualifiziert, weil die erforderlichen Unterschriften aller zuständigen Parteien bei denen dem Gremium zur Verfügung gestellten Unterlagen fehlten. Das war jedoch eine der Bedingungen der Ausschreibung.
Atirat sagte, dass nach Abschluss der dritten Ausbauphase die Umschlagkapazität des Tiefseehafens Laem Chabang von derzeit elf Millionen Standardcontainern auf 18 Millionen Container erhöht wird.
Er sagte, er habe die Hafenbehörde angewiesen, mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft (SRT) zusammenzuarbeiten, um den Gütertransport auf der Schiene von derzeit sieben Prozent auf dann 30 Prozent zu steigern.
In einem weiteren Schritt wies er die Hafenbehörde an, den A5-Pier im Hafen von Laem Chabang zu modernisieren, um eine neue Seetransportroute zwischen Laem Chabang und der Provinz Prachuap Khiri Khan einzurichten.

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