Motorradwege retten Leben

Motorradwege retten Leben

Ein Dozent argumentiert, dass eine separate Straße für Motorräder Verkehrsunfälle reduzieren wird.
Nicht alle Verkehrsteilnehmer sind gleichgestellt. Motorräder – die die größte Anzahl von Fahrzeugen auf der Straße ausmachen – sind laut Pichai Taneerananon, Dozent an der Prince of Songkla University und überzeugter Befürworter von Motorradwegen, besonders benachteiligt.
„Obwohl mehr als die Hälfte der bei der Straßenverkehrsbehörde zugelassenen Fahrzeuge Motorräder sind und in etwa acht von zehn Verkehrsunfällen ein Motorrad verwickelt ist, gelang es dem Staat nicht, separate Fahrspuren für Motorräder einzurichten“, sagte er.
„Die Notwendigkeit von Motorradwegen wird seit Jahrzehnten diskutiert, doch vom Projekt ist immer noch nichts zu sehen“, sagte Pichai, der auch Vorsitzender des thailändischen Unterausschusses für Verkehrsunfälle und Verkehrstodprävention ist.
Schon vor fünf Jahren schlug Pichai der Regierung vor, in Bangkok Motorradwege zu bauen.
Er behauptet, dass Verkehrsunfälle verringert würden, wenn Motorräder auf getrennten Fahrspuren fahren könnten.
Das Titelfoto könnte diese Behauptung untermauern.
Wenn schon nicht in Bangkok, könnte diese gute Idee doch mittels eines Pilotprojektes in Pattaya durchgesetzt werden. Vielleicht erst einmal auf der Sukhumvit Road, um dann auf weitere Straßen ausgeweitet zu werden.
Von Fahrradwegen soll hier gar nicht erst gesprochen werden. Es ist lebensgefährlich, in Pattaya mit dem Fahrrad zu fahren. So lange es keine Fahrradwege gibt, die explizit nur für Fahrradfahrer da sind, die nicht von Motorrädern benutzt werden, damit sie links überholen können, und nicht von Autofahrern als Parkplatz missbraucht werden, dann, ja dann vielleicht könnte es den einen oder anderen Pattayaner geben, der gern mit dem Fahrrad fährt. Aber so lange man hier auf dem Drahtesel seinen Hals riskiert, wird das wohl nichts werden.

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