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Kritik an Müllkampagne

Kritik an Müllkampagne

Eine Kampagne in Duisburg, die zur korrekten Müllentsorgung ermuntert, ist in die Kritik geraten, weil sich Türken beleidigt fühlen.

Wie so manches Mal, sehen sich die Türken als Opfer bösartiger rassistischer Komplotte. In diesem Fall, weil auf Duisburger Mülltonnen die türkischen Namen Mehmet und Gülcan stehen mit der Aufforderung, den Müll doch bitte in Mülltonnen und Abfallkörben zu entsorgen.

Auf etwa 6.000 Mülltonnen sind Slogans aufgedruckt, die da beispielsweise lauten: „Geht doch, Gülcan!“ und „Mach et, Mehmet!

Einige Türken sehen sich als Opfer einer Diskriminierungskampagne und sprechen von Rassismus. Sie wollen weder ihren oder einen anderen türkischen Namen auf einer Mülltonne lesen, noch soll der Verdacht erweckt werden, dass Türken auf die Idee kommen könnten, ihren Müll auf die Straße zu werfen und nicht in Abfallkörbe.

Eine Türkin schrieb auf Twitter: „Hat Duisburg jetzt den Eindruck, dass nur Türken ihren Müll auf die Straße werfen? Was kommt als nächstes?

Was als nächstes kommt? Vielleicht der Hinweis eines Arabers, dass er sich von der Kampagne nicht angesprochen fühlt? Bei der Kritik an der Stadt Duisburg wurde wohlweislich ausgelassen, dass es auch andere Slogans mit deutschen Namen gibt, nämlich sechs an der Zahl wie z.B. „Hau rein, Hanna!“ und „Alles klar, Andi!“ Demnach stehen sechs deutsche Namen zwei türkischen Namen gegenüber.

Die Sprecherin der Kampagne, Silke Kersken, zeigte sich denn auch überrascht, vielleicht auch, weil sich kein Deutscher beschwerte?

Wir haben mit dieser Reaktion nicht gerechnet“, sagte sie bezogen auf die Vorwürfe der Türken. Man habe doch nur mit ein wenig Humor gewollt, dass die Leute die Straßen nicht verunreinigen.

Sie meinte, dass die Namen willkürlich ausgesucht wurden, man aber die türkische Gemeinde sehr wohl integrieren wollte. „Wenn wir das nicht getan hätten, wäre das auch falsch gewesen.

Nicht bedacht wurde allerdings, dass der Name Mehmet aus dem Arabischen kommt und Mohamed bedeutet. Den Namen des Propheten auf einer Mülltonne zu lesen, dürfte bei manchen Gläubigen nicht gut ankommen.

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