Krieg gegen die Christen

Krieg gegen die Christen

In Kommentaren deutschsprachiger Zeitungen suchte man nach den Anschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka häufig vergeblich nach Wörtern, die mit M (Moslems), I (Islam) oder C (Christen) begannen.
Politiker und Zeitungsredaktionen versuchten, einen Zusammenhang zwischen brutalem Islamterror und Christen gar nicht erst herzustellen und bemühten sich, die Hintergründe zu verschwiegen. Aus moslemischem Terror wurde Terror, aus Christen wurden Betende, aus westlichen Touristen wurden Touristen. Später wurde relativiert, dass es sich um einen Racheakt für Christchurch handelte. Dann kann das alles nicht so schlimm sein …?
In Thailand fand man in Kommentaren thailändischer Zeitungen deutlichere Worte. Hier wurde offen über den Krieg der Moslems gegen die Christen gesprochen.
Da ist ein Krieg im Gange – gegen eine Religion, deren Name oft wie eine peinliche Fußnote behandelt wird. Es ist ein Krieg gegen das Christentum. Und weil die Tentakeln des Hasses um den gesamten Globus reichen, geschah in Sri Lanka das entsetzlichste islamische Terrorverbrechen seit den Anschlägen vom 11. September auf das World Trade Center.
Dschihadisten des Islamischen Staats verübten Anschläge auf Hotels und Kirchen und töteten über 200 Unschuldige. Vielleicht wurde im Westen überhaupt nur über die Anschläge berichtet, weil so viele Menschen bei ihnen umkamen. Normalerweise werden muselmanische Verbrechen in westlichen Medien gern unter den Teppich gekehrt. Sie passen nicht ins Narrativ vom armen, geschundenen Moslem, der wegen der westlichen Kolonialpolitik so arm und geschunden ist. Außerdem, so westliche Medien, sind solche Fälle immer ein Einzelfall. Nun, es ist kein Einzelfall, weil immer wieder Christen das Ziel moslemischen Terrors werden. Und ja: Der Islam hat damit zu tun.
Sri Lanka ist nicht das erste Land, in dem Selbstmordattentäter Christen zu Ostern mit in den Tod rissen. Die Liste ist lang. Ägypten 2017: 45 vom IS ermordet. Pakistan 2016: 75 von den Taliban abgeschlachtet. Kenia 2015: 147 Tote. Nigeria 2012: 41 Tote.
Bombenanschläge auch in Indonesien: Im Mai letzten Jahres starben in Surabaya 28 Menschen. Im Januar starben auf den Philippinen 20 Menschen.
Es gibt nur wenige, die auf diesen abscheulichen Trend hinweisen.

Krieg gegen die Christen

Christenverfolgung in Nordafrika ist an der Tagesordnung. Die Kopten sind in Ägypten immer wieder Ziele islamischer Anschläge. Im Nahen Osten wird die christliche Population durch die Moslems langsam ausradiert. In China wird nur die Religion „toleriert“. Christen, die zu einer nicht registrierten Kirche gehören, kommen ins Umerziehungslager. In Indien greifen nationalistische HinduGruppen regelmäßig Christen an.
Natürlich sind die Christen nicht die einzigen Religionsangehörigen, die zur Zielscheibe werden. Das schreckliche Massaker in zwei Moscheen in Neuseeland ist eine Erinnerung daran, dass es auch Anti-islamischen Extremismus gibt. Dann ist da noch Burma, das die moslemischen Rohingya terrorisiert und vertreibt.
Hier berichten Medien sofort und schnörkellos. Die Weltgemeinschaft übt Druck auf Burma aus, Neuseeland erklärte sich mit den Moslems solidarisch und will Hate Speech gegenüber Moslems ausmerzen.
Hate Speech gegen Juden ist aber nicht dabei. Und auch nicht gegen Christen. Wenn Regierungen und Medien doch nur genauso reagieren würden, wenn Mitglieder dieser beiden Religionsgemeinschaften drangsaliert werden.
Als der Krieg gegen das Christentum begonnen wurde, hat der Westen das entweder ignoriert oder nicht reagiert oder das nicht ernst genommen. In Europa führt der Verlust des Glaubens an die Religion dazu, dass Leute an alles glauben, nur nicht an Gott. Sie glauben an den Klimawandel, sie glauben an Greta, sie glauben an den guten Moslem. Außerdem fühlen sie sich wegen der Nazizeit bzw. wegen der Kolonialpolitik schuldig. Gleichzeitig werden Traditionen verspottet, was zu einem Verlust des Glaubens an das eigene Land, an die eigene Kultur gipfelt.
So gibt es niemandem, der den Moslems entgegen tritt, die den Christen den Krieg erklärt haben.
Aber warum ist das so? Sollten Journalisten nicht ihren Job machen und den Lesern und Zuschauern ein Gesamtbild über Angriffe auf Religionsangehörige zeigen? Da diese meist mit linksgrünen Parteien sympathisieren, ist das wohl eher nicht zu erwarten.
Westliche Politiker sind ebenso. Sie haben wohl Angst, (moslemische) Migranten vor den Kopf zu stoßen und nehmen das Wort „Christentum“ nicht mehr in den Mund. Weder Barack Obama noch Hillary Clinton erwähnten das Wort „Christen“ als sie über Sri Lanka sprachen. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sprach von „Betenden und Reisenden“ gegen die sich der Anschlag richtete. So verdreht kann man nur formulieren, wenn Geschehnisse nicht in die Ideologie passen.
Durch Religion inspirierte Gewalt ist falsch, und es wird immer offensichtlicher, wie in der westlichen Welt gelogen wird, wenn es um Gewalt seitens der Moslems gegen Christen geht. Wenn das weiter ignoriert wird, dann wird das Resultat ein Rückschlag gegen das Konzept der multikulturellen Gesellschaft sein.

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