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Es geht voran: Grünes Licht für vier EEC-Projekte

Es geht voran: Grünes Licht für vier EEC-Projekte

Das Kabinett gab grünes Licht für vier Infrastruktur-Investitionesprojekte im Rahmen der Östlichen Wirtschaftssonderzone (EEC) mit einem Gesamtvolumen von 470 Milliarden Baht.

Die Projekte wurden am 4. Oktober von dem EEC Strategiekomitee befürwortet und dem Kabinett vorgelegt, das diese Befürwortung bestätigte.

Die Bestätigung erfolgte, nachdem die wichtigsten Wirtschaftsmotoren Thailands ins Stottern geraten sind – dazu gehören Exporte, Tourismus und die Industrieproduktion.

Thailands Exporte fielen im September um 5,2 Prozent (Vergleich Vorjahreszeitraum) auf einen Wert von 687 Milliarden Baht. Es handelt sich um den ersten Rückgang seit 19 Monaten.

Die Anzahl ausländischer Touristen wird laut Prognosen in diesem Jahr hinter den Erwartungen um 1,5 Millionen Besucher zurückbleiben. Ursprünglich war angenommen worden, dass es in diesem Jahr 39,5 Millionen Besucher werden könnten, vor allem dank der Chinesen, deren Anzahl aber im September den dritten Monat in Folge stark zurückgegangen ist.

Was die Industrieproduktion betrifft, so fiel der Herstellungsindex (MPI) im September um 2,6 Prozent (Vergleich Vorjahresmonat), der erste Rückgang seit 16 Monaten.

Bei den vier befürworteten Projekten für die EEC handelt es sich um die Luftfahrt-Stadt (Aviation City) U-Tapao (290 Milliarden Baht), die 2023 fertig sein soll. Weiterhin um ein Zentrum für Wartung, Überholung und Reparatur von Flugzeugen (10,6 Milliarden Baht), das 2022 betriebsbereit sein soll. Ferner um die dritte Phase des Ausbaus des Tiefseehafens Laem Chabang (114 Milliarden Baht), die 2023 abgeschlossen sein soll. Und schließlich um die dritte Ausbauphase des Tiefseehafens Map Ta Phut (55,4 Milliarden Baht), mit deren Fertigstellung 2025 gerechnet wird.

Bei allen Projekten handelt es sich um Investitionen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft gleichermaßen. Spätestens im Februar 2019 sollen die Namen der Unternehmen bekannt gegeben werden, die sich an den Investitionen beteiligen.

Die Aviation City soll in fünf Jahren fertig werden – dies steht im Zusammenhang mit dem Plan, die Flughäfen U-Tapao, Suvarnabhumi und Don Mueang mit einer Schnellbahnstrecke zu verbinden.

In diesem Rahmen ist der Bau eines dritten Terminals, eines Gewerbezentrums, der weitere Ausbau des Wartungszentrums für Flugzeuge (MRO), sowie der Bau eines Frachtzentrums und eines Aus- und Fortbildungszentrums geplant.

Diese Flughafenstadt entsteht auf einer Fläche von 6.500 Rai und wird pro Jahr 60 Millionen Passagiere abfertigen können. Damit steht sie dem Flughafen Suvarnabhumi in nichts nach.

Die dritte Phase des Tiefseehafens Laem Chabang wird wohl 180 Milliarden Baht generieren, während es beim Tiefseehafen Map Ta Phut mindestens 85 Milliarden Baht sein sollen. Die Stellungnahme der Regierung scheint indes nicht zu verraten, in welchem Zeitraum dies erfolgt.
Regierungssprecher Natthaporn Jatusripitak sagte, dass die Bahn- und anderen Infrastrukturprojekte einen Wert von 650 Milliarden Baht hätten.

Er führte fort, dass die vier Projekte zusammen 820 Milliarden Baht für die thailändische Wirtschaft generieren und 40.000 Arbeitsplätze schaffen werden. Die Regierung werde geschätzt fast 560 Milliarden Baht zurück erhalten. Auch hier wurde kein Zeitraum genannt.

Der Norden soll ebenfalls weiter entwickelt werden, namentlich die Provinzen Chiang Rai, Phayao, Phrae und Nan. Premierminister General Prayuth Chan-ocha traf sich mit den Gouverneuren der vier Provinzen und besprach Themen wie den Ausbau von Tourismus, Handel und Infrastrukturprojekten sowie über Landwirtschaft, die Lebensqualität und natürliche Ressourcen.

Es geht voran: Grünes Licht für vier EEC-Projekte
Es geht voran: Grünes Licht für vier EEC-Projekte

General Prayuth sagte, der Norden habe das Potential, den Tourismus weiterhin beträchtlich zu entwickeln. Die Regierung habe eine Strategie, die Dienstleistungen in der Tourismusindustrie zu verbessern und Kultur- sowie Gesundheitstourismus zu fördern.

Nach dem Plan soll Thailand besser an die ASEAN-Länder, die Mekong-Region und Mitgliedsstaaten der Bengalischen Initiative für multitechnische und wirtschaftliche Zusammenarbeit (Bimstec) angeschlossen werden. Mitglieder von Bimstec sind Bangladesch, Bhutan, Indien, Burma, Nepal, Sri Lanka und Thailand.

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