Die besten Witze der Welt im Begegnungszentrum

Die besten Witze der Welt im Begegnungszentrum

Der englische Psychologe Richard Wiseman versuchte ab September 2001, mittels einer Internetbefragung herauszufinden, welcher Witz von den meisten Menschen als lustig empfunden wird. Der Aufforderung, den eigenen Lieblingswitz auf die Seite zu stellen und die Witze anderer zu bewerten, folgten etwa 500.000 Menschen aus insgesamt 70 Ländern. Sie stellten zusammen 40.000 Witze ein, zu denen 1,5 Millionen Bewertungen abgegeben wurden. Die meisten Stimmen erhielt folgender Witz:
„Zwei Jäger sind im Wald unterwegs, als einer von ihnen zusammenbricht. Er scheint nicht mehr zu atmen, und seine Augen sind glasig. Der andere Mann zückt sein Telefon, ruft den Notdienst an und stößt hervor: ‚Mein Freund ist tot! Was kann ich nur machen?‘ – Darauf der Telefonist: ‚Beruhigen Sie sich. Ich kann Ihnen helfen. Zuerst sollten wir sicherstellen, dass er tot ist.‘ Kurze Pause, dann ein Schuss. Zurück am Telefon sagt er: ‚Okay, was jetzt?‘“
(Bis hierher aus Wikipedia zitiert.)

Die besten Witze der Welt im Begegnungszentrum
Die besten Witze der Welt im Begegnungszentrum

Ist das wirklich der beste Witz der Welt? Er ist nicht schlecht, aber ich finde, es gibt bessere. Meinen Sie das auch? Dann erzählen Sie mir Ihren Lieblingswitz. Besser noch: Erzählen Sie Ihre besten Witze uns allen. Die Welt ist so schwierig geworden, politisch, ökonomisch, sexuell … Wäre es da nicht gut, ein wenig locker zu sein? Lachen ist gesund, die Thais machen uns das vor. Da können wir etwas von ihnen lernen.
Die Idee ist also: Wir stellen im Begegnungszentrum einen Kasten auf. Dort hinein werfen möglichst viele Besucher bitte den besten Witz, den sie kennen, vielleicht auch zwei oder drei. Nach ein paar Wochen öffnen wir den Kasten. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verlesen wir die Witze, am besten mit Mikrofon. Wir nummerieren sie und jeder im Publikum hat drei Stimmen, die er den seiner Meinung nach besten Witzen gibt. Der Sieger erhält einen Preis und darf eine Runde Bier auf Kosten des Förderkreises ausgeben. Wäre das nicht witzig?
Natürlich gibt es dabei, wie überall, ein Problem. Witze können bösartig sein, herabwürdigend, gemein. Wer wird da nicht alles durch den Kakao gezogen: Ostfriesen, Schotten, Schwaben, Mantafahrer, Politiker und andere Stotterer … Das müssen die eben aushalten, im Karneval werden sie ja auch bewitzelt. Schwieriger wird es bei Blondinenwitzen, Judenwitzen, Polenwitzen, Flüchtlingswitzen, Witzen über geistig Behinderte und ähnlichen Inhalten. Da kann man verletzend und gemein werden.
Andererseits haben Witze einen Entlastungswert. In Diktaturen, unter autoritären Verhältnissen, überall wo man sich unter Druck fühlt, gedeihen sie wie Pilze. Sie sind die Rache des kleinen Mannes.
Wie sollen wir also damit umgehen, wenn Leute Witze in unseren Kasten werfen, die so bösartig sind, das es nicht mehr witzig ist? Ich meine, auch das sollten wir hinnehmen. Wir werden sie hoffentlich nicht prämieren und wir sollten nicht die ganze schöne Idee opfern, weil es Stinkstiefel gibt.
Ein netter Witz:
Ein Reporter interviewt einen Lottogewinner:
„Nun haben Sie über drei Millionen Euro gewonnen. Was machen Sie mit dem vielen Geld?
„Nun … erst mal Schulden bezahlen.“
„Ja, aber was ist mit dem Rest?“
„Der Rest muss warten.“
Und noch einer:
Mosche kommt zum Rabbi:
„Rabbi, die Welt ist so schön, ich möchte Leben ewiglich! Wie kann ich das machen?“
Der Rabbi überlegt. „Mosche, das ist schwer. Lass mich nachdenken.“
Mosche wartet.
„Ich habe eine Idee“, sagt der Rabbi. „Du solltest heiraten.“
„Und dann werde ich leben ewiglich?“
„Nein“, sagt der Rabbi. „Aber der Wunsch geht weg.“

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