Die Bambus-Maus ist da

Die Bambus-Maus ist da

Mich haben sie jetzt auch weich gekocht – Berlin ist die Blaupause für die künftige „Republik“. Vergessen darf man nicht, dass jetzt die Enteignungswelle rollt – Vermieter = Ultrafaschos …!
Ich bin dermaßen müde, dass glaubt man nicht.
Die Bambusmaus ist jetzt seit Kurzem hier, und das Chaos nimmt kein Ende; will sagen, meine kleine heile Welt ist aus den Angeln gehoben!
Sie, diese Mini-Steckrübe, schleppte ca. 30 Kilo(!!!) Fressalien an. (Der Zoll hätte aufgejubelt).
Pakete in alle Ecken der Republik – sogar bis in die Altmark – mussten versandt werden. Sie brachte Gebratenes, Gekochtes, Geselchtes und anderen Unrat ins Haus. Am nächsten Tag ging der Wahnsinn weiter, und sie köchelte und briet wie eine Wahnsinnige für den Verkauf im Thai-Park. Exakt justement ist sie immer noch dort.
Samstag will sie mit einer Kumpanin aus dem Park zum Tempel, der sich JWD befindet.
Letztes Jahr war ich mit ihr einmal da. Ich wusste gar nicht, dass Berlin bis fast an die Ostsee reicht!
Bald fährt sie mit ihrer Freundin aus der Nachbarschaft nach Köln, dem dortigen Dom die Aufwartung zu machen, um anschließend ins Düsseldorfer Umland umzusiedeln, um eine weitere Bambus-Irre zu besuchen.
Ich habe eigens eine Mitfahrzentrale ausgeguckt, die die beiden Bambus-Brezeln hin und her befördert.
Ein Fahrer ist 35, der andere 36. Leider keine moslemischen Brüder, so dass man wohl eine rechtschaffene Witwenschaft nach diesem Ausflug ausschließen muss …
Mit dem Volleyball lässt es sich mehr als zäh an. Der Leistungsabfall bei den anderen Altschwestern im Verein ist auch erschreckend, obwohl ich schon voriges Jahr der letzte Alk-Trinker war. Ist schon deprimierend, nur auf alkfreies Gesöff zu blicken – das schlechte Gewissen fördert keinesfalls die Stimmung!
Dann war da gestern noch der Besuch dieses geisteskranken Flüchtlingshelfers aus Sudel-Town, der plötzlich vor der Tür stand – mitten in den Paket-Arien. Auch mussten die Online-Überweisungen der Bambus-Mäuse gecheckt werden.
Der Flüchtlingshelfer fährt aus Umweltgründen in Potsdam kein Moped, und er wusste auch zu bemerken, dass Ehrenmorde unter Umständen womöglich eine gewisse Berechtigung hätten …)
Last not least bimmelte mich kurz danach ein Freund aus Bayern an und bat um Logis. Das hatte ich ihm weiland allerdings weinselig versprochen. – Sofort schlug er eine Mau-Mau-Runde mit Herrn Flüchtlingshelfer vor – beide spielen total unter der Grasnarbe. Vielleicht habe ich ja etwas zu lachen.
Als Ausgleich darf die Bambus-Maus gern kochen!
Klaus Altmeister, Berlin

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