Das Twitter-Vergnügen

Das Twitter-Vergnügen

Immer und überall sieht man Facebook. Nach wie vor in aller Munde. Dabei finde ich Twitter viel besser. Da kommen innerhalb von kurzer Zeit ganz geballt ganz tolle Nachrichten.
Geballt? Wegen der Zeichenbeschränkung. Kein Platz für Labereien.
Drei Stunden mit Twitter bereiteten mir folgendes Vergnügen (Anmerkungen sind von mir):
Städtische Einrichtungen wie Kitas oder Schulen in Gütersloh dürfen keine Ballons mehr fliegen lassen.
Anmerkung: Ballons sind umweltschädlich, also weg mit dem harmlosen Spaß für die Kleinen.
Vienna For Future: Da ist keine Zukunft auf einem toten Planeten.
Anmerkung: Ich dachte, nur Rechte, würden Panik verbreiten und Ängste schüren. Wusste gar nicht, dass Fridays For Future eine „rechte“ Vereinigung ist.
Linksextreme halten Polizeiauto an und durchsuchen es: Sie wollten „sicherstellen“, dass die Polizisten keinen Flüchtling abschieben und „an ihnen vorbeischleust“.
Anmerkung: Ich dachte, wir leben in einem Rechtsstaat.
Es ist hohe Zeit zu begreifen, dass der linke Zeitgeist brandgefährlich ist.
Anmerkung: Da ging es um „Witze“ wie britische Royal Air Force gegen und Napalm auf Sachsen. Da erspare ich mir weitere Kommentare.
Nach tödlichem Unfall in Berlin: Umweltexperte der Grünen fordert SUV-Obergrenze für Innenstädte.
Anmerkung: Und ich fordere Grünen-Laberzeit-Obergrenze.
Tumult in Hamm. Drei Syrer treten einen Türken zusammen. Türke sticht Syrer ab. Polizist schießt Türken über den Haufen.
Anmerkung: Deutscher Alltag in drei Sätzen.
Das waren an einem ganz normalen Tag nur drei Stunden auf Twitter, und auch hier nur eine kleine Auswahl an Tweets. Immer gut informiert mit Twitter.
Niklas Winkler, Pattaya

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