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Das große Ganze

Das große Ganze

In einem verzweifelten Versuch, den Passagiertransport mit Kleinbussen zu regulieren, weil die Vans immer wieder in schwere Verkehrsunfälle verwickelt sind, begann der Staat letztes Jahr mit einer Reihe von Maßnahmen, um das Reisen mit Kleinbussen sicherer zu machen.

Diese äußerst beliebte Art der Personenbeförderung sollte im Rahmen des Wahlspruchs der Regierung, „Dem Volk die Glückseligkeit zurückzubringen“ sicherer werden. Das ist lobenswert, aber die Vorschriften einer Zentralregierung und eines von oben herab gesteuerten bürokratischen Systems gehen am Thema vorbei.

Das ultimative Ziel ist es, nach und nach den Kleinbus abzuschaffen, eine Art von Fahrzeug, das sich als unsicher herausstellte, denn Vans sind immer wieder in Verkehrsunfälle mit einer hohen Anzahl von Toten und Verletzten verwickelt.

Die Behörden wollen den Kleinbus mit sogenannten Mikrobussen ersetzen, auch wenn die meisten Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind, weil der Fahrer die Straßenverkehrsordnung nicht beachtete. Ende letzten Jahres wurden die ersten Mikrobusse eingeführt, die Betreiber bekamen günstige Kredite, um diese anschaffen zu können.

Abgesehen vom Sicherheitsthema wurden die Vans auch immer wieder für die Verkehrsprobleme in der Stadt verantwortlich gemacht. Das liegt daran, dass viele Anfangs- bzw. Endhaltestellen im Stadtzentrum liegen, um es den Fahrgästen so bequem wie möglich zu machen. Einige Haltestellen befinden sich in der Nähe von Geschäftskomplexen und sorgen dann tatsächlich für Verkehrsstaus.

Letztes Jahr wurden die Kleinbusse in Bangkok von ihrem bis dahin größten Abfahrts- und Ankunftsort, dem Victory Monument, verlegt, und zwar zu den Busbahnhöfen Ekamai für den Osten, Mo Chit für den Norden und Nordosten sowie Sai Tao in Thonburi für den Westen und den Süden.

Es ist natürlich wahr, dass die vielen Vans Verkehrsprobleme hervorriefen, und dieses Problem musste gelöst werden, aber die Verlegung war nicht gut durchdacht, denn das betraf nicht nur die Betreiber der Kleinbusse, sondern auch die Passagiere.

Ohne direkten Anschluss an U-Bahn oder Hochbahn, Ekamai bildet hier eine Ausnahme, dauert es eine sehr lange Zeit, vor allem vor Feiertagen wie Songkran und Neujahr, dass Passagiere ihre Vans erreichen. Schlimmer, es gibt Berichte, wonach Ekamai alsbald weiter von Bang Na entfernt ausgelagert werden soll, da der Grundstückseigentümer plant, das Gelände des Busbahnhofs in einen Gewerbekomplex umzugestalten.

Die Verlegung der Kleinbusse stieß auf öffentliche Kritik. Einige zeigten sich besorgt, weil die Busbahnhöfe abgesehen von Fehlplanungen keinen Platz für Kleinbusse haben, es für die Fahrgäste umständlich sei, die Vans zu erreichen und alle Probleme mit der Verlegung einfach verlagert wurden, ohne irgendwelche Lösungswege aufzuzeigen.

Das Resultat der Verlegung ist, dass es in der Nähe der Busbahnhöfe erhebliche Verkehrsbehinderungen gibt. Die Fahrgäste, die meisten aus den unteren und mittleren Einkommensschichten, sind hier wieder einmal die Leid tragenden.

Es scheint, dass diejenigen, die die Verlegung befahlen, weder Wissen noch Verständnis bezüglich der öffentlichen Verkehrsmittel haben, und in dem Versuch, Probleme zu lösen, die Tür für weitere Probleme geöffnet wurde.

Es gab Leute, die empfahlen, dass die Landverkehrsbehörde (DLT) überlegt, die Anfangs- und Endhaltestellen für Kleinbusse an Orte mit Schienenanschluss zu verlegen. Eine gute Möglichkeit hier wäre die Station Makkasan des Airport Link, weil hier viel Platz vorhanden ist.

Es ist schade, dass die Behörde von dieser Idee nichts wissen wollte und stattdessen versprach, einen Shuttle-Bus-Service einzurichten, der ebenfalls Grund zur Sorge bereitete, weil dieser vollkommen unpraktisch und eine Belastung für den Staatshaushalt war. Warum muss der Staat für solche Kosten aufkommen, wenn es andere Möglichkeiten gibt, Probleme zu lösen?

Weil er unpraktisch war, wurde der Shuttle-Service wieder eingestellt. Damit brach die DLT aber ihr Versprechen. Die Betreiber der Kleinbusse wollen den Fall jetzt dem Verwaltungsgericht vortragen in der Hoffnung, dass das Gericht die Behörde zwingt, ihre Versprechen zu halten. In jedem Fall sollte die DLT ihre Fehler aber nicht wiederholen.
Tatsache ist, dass es für die DLT höchste Zeit ist, das große Ganze zu sehen und eine Lektion zu lernen, wenn deren Mitarbeiter sich die Meinungen der Öffentlichkeiten anhören. Das ultimative Ziel sollte sein, dass öffentliche Verkehrsmittel bequem, sicher und bezahlbar sind.

Um das zu erreichen, benötigt man einen umfassenden Plan, der mit den vielen Problemen umgeht, und nicht einfach alles beiseite wischt, und Dritte belastet, vor allem die Fahrgäste.

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