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Thailands Arme leiden weiter

Thailands Arme leiden weiter

Die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC) veröffentlichte Daten, aus denen hervorgeht, dass die Schulden der Privathaushalte in die Höhe geschnellt sind.

Ferner wurden Fertignudeln teurer. Arme sind besonders auf dieses preisgünstige Lebensmittel angewiesen, das gleichzeitig ein Indikator für Preissteigerungen ist.

70 Prozent der verschuldeten Haushalte haben mindestens eine Ratenzahlung auf Kredite versäumt. Das überrascht wegen der anhaltenden Konjunkturabschwächung nicht. Auch nicht, dass die Zahl der Armen steigt.

Die UTCC-Umfrage ergab, dass Haushalte mit einem monatlichen Einkommen von 50.000 Baht Schulden in Höhe von mehr als 500.000 Baht haben, wobei die meisten dieser Schulden auf Privatkredite und Kreditkarten entfallen. Das Geld wurde meist für den Kauf von Konsum- und/oder Gebrauchsgütern verwendet.

Es wird erwartet, dass die Verschuldung der thailändischen Haushalte bis Ende des Jahres rund 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder 14,97 Billionen Baht betragen wird, die höchste Verschuldung in den letzten 16 Jahren und die elfthöchste der Welt.

Die durchschnittliche Verschuldung lag bei 501.711 Baht pro Haushalt und damit so hoch wie nie zuvor.

Steigende Zahl armer Menschen

Der Anstieg der Haushaltsverschuldung geht Hand in Hand mit dem Anstieg der Zahl der Menschen, die an der Armutsgrenze leben.

Die staatliche Sozialhilfekarte, ein System, das jeden Monat Armen einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung stellt, wurde bereits 14 Millionen Mal in Anspruch genommen – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Zahl der Bedürftigen zunimmt.

Die steigenden Lebenshaltungskosten mit einer Inflationsrate, die fast ein 14-Jahres-Hoch erreicht hat, und die steigenden Treibstoffpreise, die zu einer Verteuerung aller Dinge von Lebensmitteln über Strom bis hin zu den Grundbedürfnissen geführt haben, haben die Armen an den Rand des Abgrunds gebracht.

Der Nationale Rat für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (NESDC) gab bekannt, dass bis zu vier Millionen Thais mit einem Tageseinkommen von nur etwa 100 Baht auskommen müssen, was kaum über den 70 Baht pro Tag liegt, die von der Weltbank als Armutsgrenze definiert werden.

Fertignudeln teurer

Unterdessen erklärte Wattanasak Sur-iam, Generaldirektor der Behörde für Binnenhandel, dass man Thai President Foods (Mama), Thai Preserved Food (Wai Wai) und Wan Thai Foods Industry (Yum Yum) erlaubt habe, ihre Preise für Instantnudeln um einen Baht auf sieben Baht pro Packung zu erhöhen.

Das mag wenig klingen, aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass Menschen mit wenig Geld um jeden einzelnen Baht kämpfen.

Bei ihrer Entscheidung hat die Behörde die gestiegenen Produktionskosten berücksichtigt. Die Genehmigung ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass, falls oder sobald diese Kosten sinken, die Preise pro Packung ebenfalls entsprechend gesenkt werden müssen. Außerdem sollen die Nudelhersteller der Behörde für Binnenhandel monatlich über die Kosten der Rohstoffe Bericht erstatten.

Post source : https://aseannow.com/topic/1270046-thailand%E2%80%99s-poor-continue-to-suffer-as-economy-fails-to-deliver-while-cost-of-living-rises/

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