Header Banner
Header Banner
Header Banner

Selbstmordrisiko steigt um das Zehnfache

Selbstmordrisiko steigt um das Zehnfache

Thais neigen zu höherem Stress, insbesondere während der jüngsten Corona-Welle. Das Selbstmordrisiko ist 2021 im Vergleich zu 2020 um das Zehnfache gestiegen, teilte die Behörde für psychische Gesundheit (DMH) mit.

Die Behörde beschleunigt ihre Maßnahmen zur Verringerung des Selbstmordrisikos durch die Förderung der Kampagne „Vaccine Jai“ (Mentale Impfung).

Die Generaldirektorin des DMH, Dr. Amporn Benjapolpitak, sagte Ende November während des Seminars „Entschlüsselung von Innovationen für Mentalimpfstoffe in der Gesellschaft 2021“, das in einer Versuchsregion in den vier Provinzen Lamphun, Kalasin, Nakhon Si Thammarat und Nakhon Sawan durchgeführt wurde, folgendes: Das Risiko von Selbstmordgedanken im August sei von 0,7 bis 0,8 Prozent 2020 auf zwischen sieben und acht Prozent im August 2021 gestiegen.

Sie erklärte, dass ähnlich wie bei den weltweiten Selbstmordraten das Risiko in den sechs Monaten nach jeder Krise allmählich ansteige und innerhalb eines Jahres seinen Höhepunkt erreiche. Daher müsse die Angelegenheit in diesem Zeitraum von einem Jahr von August 2021 bis Juli 2022 genau beobachtet werden, um die Selbstmordgefahr zu verringern.

Amporn wies darauf hin, dass Suizidgedanken dadurch gemildert werden können, dass man sich Zeit nimmt, seine Gedanken sorgfältig zu verarbeiten und den Konsum von Drogen oder Alkohol zu vermeiden. Die gefährdete Person muss Zuversicht gewinnen in der Hoffnung, dass sich die Situation bessert, und bei Bedarf Hilfe und Rat bei Familie oder Freunden suchen.

Doch genau hier scheint das Problem zu liegen: Corona ist eine Endlosschleife. Kaum wurde es besser, wurde Omicron auf den Plan gerufen – und die ganze Panik und Angstmacherei ging wieder von vorne los.

„Die DMH baut ihr Callcenter mit der Rufnummer 1323 aus, um den Menschen in Not zu helfen. Die im April gestartete Kampagne ‚Vaccine Jai’ ist ein Instrument zur Bewertung der psychischen Gesundheit, das darauf abzielt, Risiken zu bewerten und Leitlinien für pandemiebedingte psychische Probleme bereitzustellen“, fügte sie hinzu.

Jugendliche am stärksten gefährdet

Ein führender Experte für psychische Gesundheit sagte, dass die Selbstmordrate vor allem unter Teenagern steigt, was vor allem auf Stress und Konflikte in den Familien zurückzuführen ist.

Dr. Yongyud Wongpiromsarn, ein Experte des thailändischen Medienfonds-Komitees, sagte, dass die Selbstmordstatistiken der Behörde für psychische Gesundheit für das Jahr 2020 einen Anstieg der Selbstmordrate auf 7,37 pro 100.000 Menschen ergeben haben.

Junge Menschen im Alter von zehn bis 19 Jahren seien die am stärksten gefährdete Gruppe mit der höchsten Rate von fünf Selbstmorden pro 100.000, sagte er.

Die Behörde für psychische Gesundheit forderte die Öffentlichkeit auf, auf Warnzeichen zu achten, wie beispielsweise auf Menschen, die sich von ihrem sozialen Umfeld isolieren oder ungewöhnliche und unberechenbare Stimmungsschwankungen zeigen.

Die Behörde betonte zudem, wie wichtig es ist, dass Freunde und Familienangehörige emotionale Unterstützung leisten und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um die psychischen Probleme ihrer Angehörigen zu lösen.

Post source : https://www.nationthailand.com/in-focus/40009248 https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2217211/teens-most-at-risk-as-suicide-rate-rises

Beiträge