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Angst und Schrecken

Angst und Schrecken

Angst und Panik schwächt das Immunsystem. Eigentlich ist das eine Binsenweisheit, doch die gilt wohl nicht für die Medien. Die sind zu regelrechten Panikschleudern verkommen. Wenn eine Behauptung widerlegt ist, in der es darum geht, wie tödlich Corona ist (einige sagen „Killerseuche“) – so apokalyptisch ist Corona aber gar nicht –, wird flugs die nächste Behauptung aufgestellt. Wenn die widerlegt wird, kommt die nächste Behauptung. Man kann darauf warten.

Erst zogen die Schreckensmeldungen über Corona wie ein Wanderzirkus von Land zu Land. Zunächst war es hier schrecklich, dann dort. Hier war es besonders schrecklich, dann dort noch viel schrecklicher. So furchtbar war aber gar nichts. Die Medien warnten mit Vorliebe vor Afrika. Wegen des schlechten Gesundheitssystems wurde dort mit vielen Toten gerechnet. Doch es gab nicht viele Tote. Weil es in Afrika wegen der dortigen Bevölkerungsexplosion so viele Kinder und junge Menschen gibt. Die sterben nicht an Corona, sind nach einer Infektion asymptomatisch, wie man im Neusprech so schön sagte, das bedeutet, sie bleiben gesund. Spätestens hier wird klar, dass Corona zumeist nur Alten und Kranken gefährlich werden kann.

Bei Politikern auf anderen Kontinenten machte sich deshalb das blanke Entsetzen breit. Es hieß, Afrika liefere nicht. Diese Aussage ist nicht nur makaber, sondern menschenverachtend!

Bei den Medien trat ebenfalls Ernüchterung ein, was Afrika betraf. Also bitte etwas Neues. Da wurde auf die Mutanten zurückgegriffen.

Die Afrika-Mutante trieb ihr Unwesen im südlichen Afrika. Die Menschen wollten aber trotzdem nicht sterben. Da blickten die Medien nach Nordeuropa und warnten vor einer dortigen Mutante. Wie schon bei Corona, entstand nun ein Wanderzirkus. Die nächste Mutante kam aus Südamerika, die darauf folgende aus Südasien. Und damit die jeweiligen Länder und deren Einwohner nicht diskriminiert wurden, benannte man die Ländermutanten in Buchstabenmutanten des griechischen Alphabets um. Fühlten sich da die Griechen nicht diskriminiert?

Ich verstehe nicht, wieso Mutanten in aller Munde sind. Das Wort erinnert mich an Horrorfilme. Wäre Mutation nicht korrekter?

Die Menschen haben sich wegen der Mutationen vielleicht schneller mit Corona infiziert, wie es aber bei Erkältungs- und Atemwegserkrankungen üblich ist, wurde Corona bei jeder Mutation harmloser. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis niemand mehr ernstlich krank wird. Jedenfalls gilt das für die Menschen, die nicht geimpft wurden.

Weder Politik noch Medien wollen das wahrhaben. Es wird weiterhin Angst und Panik geschürt. Im Sommer, wenn die Zahlen niedrig oder gleich gar nicht vorhanden sind, wird bereits angekündigt, dass ein schwerer Winter kommen wird. Dann gäbe es wieder den totalen Lockdown. Weil Tote grundsätzlich verhindert werden müssten.

Aus diesem Grunde wurden neue Maßnahmen angekündigt. Menschen, auf die sich die Maßnahmen nachteilig auswirkten, werden als „Kollateralschaden“ bezeichnet. Sind Kollateralschäden nicht Gebäude, die bei einem Bombenangriff versehentlich zerstört wurden? Wird hier ein Menschenleben mit einem Gebäude gleich gesetzt?

Wieso ist das Leben dieser Menschen weniger wert als das Leben der Menschen, die vielleicht an Covid-19 erkranken? Der Grünlinke Mainstream behauptet immer, jedes Menschenleben zähle. Der Tod müsse besiegt werden. Das gilt aber nur für Covid-19-Tote. Tote durch Herz- und Kreislauferkrankungen: egal. Suizide: egal. Krebstote: egal. Tod durch Einsamkeit: schnurzpiepegal.

Wenn es um Corona geht, will man jedes Leben retten. Geht es um etwas anderes, hat das keine Priorität. Beispielsweise Verkehrsunfälle. Nach Lockdown-Logik müsste eigentlich der Autoverkehr verboten werden. Man stelle sich vor, eine Regierung würde das machen. Keine Autos, keine Lieferungen, keine Busse, kein gar nichts. Folge: null Verkehrstote. Mission erfolgreich. Und das Klima wäre auch gerettet.

Die Panikmaschinerie dreht sich immer nur um ein Thema, Tag für Tag und Monat für Monat. Wenn die Menschen nicht mehr an eine Bedrohung glauben wollen, bleibt Politikern und die sie unterstützenden Medien nichts anderes übrig, als den Leuten Angst vor der Zukunft zu machen. Ja, im Moment sei es nicht so schlimm, wird gesagt. Dieser Zustand halte aber nicht lange an. Man müsse sich wappnen und darauf vorbereitet sein, dass es schlimm werde. Aus diesem Grund müssten die Menschen weiterhin Maske tragen und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Es handelt sich um eine Art Dauer-Lockdown, auf den die Bürger vorbereitet werden. Schlimmer noch: Der Mainstream gibt ganz offen zu, dass der Lockdown bleiben wird. Selbst wenn Corona von heute auf morgen vom Erdboden verschwindet. Es müsse doch das Weltklima gerettet werden. Da müssten die Menschen auch zu Hause bleiben und so wenig wie möglich die Umwelt verpesten. Aus dem Corona-Lockdown wird ein Klima-Lockdown werden. Das zeichnet sich bereits ab.

Früher hatten Linke immer dafür gekämpft, dass sich weniger gut betuchte Menschen ein Auto leisten, Urlaub machen, ein Haus kaufen und regelmäßig Fleisch essen konnten. Die modernen Linken wollen den Bürgern all das wieder wegnehmen.

Da nutzt es den Menschen nichts, dass die Bevölkerung konsequent durchgeimpft wird. Es wird sich schon ein Grund für einen Lockdown finden.

Und ein Grund für die Medien, weiterhin Angst und Schrecken zu verbreiten. Jede schlechte Nachricht – auch wenn sie übertrieben oder sogar erfunden ist – gilt für die Medien als gute Nachricht. Mit schlechten Nachrichten kann man die Auflage steigern und mehr Klicks generieren.

Post source : Walter Weiß

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