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Die Zahl der Schulabbrecher steigt

Die Zahl der Schulabbrecher steigt

Der Equitable Education Fund (EEF) hat zu Beginn des neuen Schuljahres erhöhte Schulabbrecherquoten und festgestellt – insbesondere im Zusammenhang mit Haushalten, die wirtschaftlich von den Anti-Corona-Maßnahmen betroffenen sind.

Die Bildungskosten wurden für viele Familien angesichts der Auswirkungen der Anti-Corona-Maßnahmen unerschwinglich. Sie können sich das Schulgeld für ihre Kinder einfach nicht mehr leisten. Es gäbe laut EEF eine ganz neue Gruppe von armen Menschen.

Laut EEF kehrten zehn Prozent der Schüler im neuen Schuljahr nicht zur Schule zurück, die Abbrecherquoten steigen an.

Manche ärmere Familien in Bangkok nehmen Schulden auf, um die Ausbildung ihrer Kinder zu bezahlen, Eltern haben Mühe, den Kindern täglich Bus oder Bahn für die Fahrt in die Schule zu bezahlen.

Schulen haben der Regierung geraten, eine politische Lösung zu finden. So wurde vorgeschlagen, die Subventionen für arme Gemeinden zu erhöhen, die seit zehn Jahren gleich hoch sind.

Anfangs stellte der EEF fest, dass 6568 Schüler die Schule abgebrochen hatten. Dann stieg die Zahl auf 10.000. Bis Ende 2021 könnte es laut Sompong Jitradub, Direktor der Zivilgesellschaft, 65.000 Schulabbrecher geben.

Die Schulabbrecherquote in der Grundschule beträgt vier Prozent, 19 bis 20 Prozent bei jungen Schülern und 48 Prozent bei älteren Schülern. Nur acht bis zehn Prozent dieser Schüler haben die Möglichkeit, eine Universität zu besuchen.

Der EEF stellt armen Schülern jedes Jahr 3000 Baht zur Verfügung. Damit können sie beispielsweise Schuluniformen kaufen. Es fallen jedoch andere Kosten im Bildungsbereich an, wie Fahrt- und Verpflegungskosten, die sich auf etwa 2000 bis 6000 Baht pro Monat belaufen, was es einigen Schülern unmöglich macht, weiterhin in die Schule zu gehen.

Die Subventionen müssten demnach den tatsächlichen Bildungskosten angepasst werden.

„Derzeit gibt es einen Anstieg von 700.000 bis 800.000 Schülern, die unter der Armutsgrenze leben“, sagte Sompong. „Wenn wir 1021 Baht im Monat als Armutsgrenze ansehen, dann leben rund 900.000 Schüler in Armut. Wenn wir 1388 Baht als Armutsgrenze ansehen, sind es schon rund 1,9 Millionen Schüler.“

Sompong sagte: „Im Moment kann der EEF nur zehn bis 15 Prozent dieser Schüler helfen. Wir werden eine Vorstandssitzung einberufen, um die Richtung zur Eindämmung des Problems für die nächsten drei Jahre festzulegen.“

Anchalee Vanich Thepbutr, Präsidentin der Women’s Association for Creative Thailand Social Development, die sich für eine gerechte Bildung in Phuket einsetzt, sagte, die Auswirkungen von Corona auf Phuket seien viel dramatischer als der Tsunami von 2004.

Sie sagte, Phuket sei 2019 eines der Top-Touristenziele gewesen. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen lag jeden Monat bei 33.000 Baht.

Jetzt sind es nur 1961 Baht pro Person, was unter der Armutsrate in Thailand von 3000 Baht liegt.

„Seit April letzten Jahres haben 13 bis 15 Prozent der Eltern ihren Job verloren“, sagte sie. „Es wird geschätzt, dass 400.000 Menschen, die ihren Arbeitsplatz verloren, in ihre Heimatprovinz zurückkehren mussten, was sich auf die Abbrecherquoten auswirkt.“

Wissenschaftler der Stanford University sagen voraus, dass die Verhinderung von Schulabbrüchen das thailändische Bruttoinlandsprodukt um drei Prozent erhöhen würde, während Ökonomen bei der UNESCO schätzen, dass eine Lösung einen wirtschaftlichen Ertrag von mehr als 228 Milliarden Baht pro Jahr generieren würde, sagte Poomsarun Thongliamnak, ein Wirtschaftsexperte des Equitable Education Fund Research Institute.

Ein Bericht der Weltbank vom Juni besagt, dass der Zugang zu Impfstoffen für Länder mit hoher Ungleichheit wichtig ist. Die Weltwirtschaft wuchs um 5,6 Prozent schneller als erwartet, 1,5 Prozent aufgrund der Einführung von Impfstoffen.

„Der Impfung von Lehrern und Schülern muss Vorrang eingeräumt werden“, sagte Dr. Poomsarun.

Post source : https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2138011/education-dropout-figures-keep-rising

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