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Ein dystopischer Roman

Ein dystopischer Roman

Kaum zu glauben, dass sich die Menschen um einen Impfstoff prügeln, von dem man nicht weiß, wie gut und wie lange er wirkt und vor allem, welche Langzeit-Nebenwirkungen er hat. Da kann man nicht einmal den Arzt oder Apotheker fragen, denn der weiß es nicht. Niemand weiß es.

Merkwürdig finde ich auch, dass das überstrapazierte Wort „Solidarität“ weiter überstrapaziert wird und in einem Atemzug mit dem Impfen genannt wird. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

Wenn es Leute gibt, die sich impfen lassen wollen – und dagegen kann doch beim besten Willen niemand etwas haben! – dann können sie sich doch gern impfen lassen. Sie sind dann geschützt und haben nichts mehr zu befürchten. Doch diese Leute leiten davon einen „Solidaritätsanspruch“ und verlangen von anderen, sich ebenfalls impfen zu lassen. Warum? Wer geimpft ist, braucht doch keine Angst mehr haben. Da kann es mir doch egal sein, ob jemand neben mir geimpft oder nicht geimpft ist.

Außerdem wird doch eine Herdenimmunität erreicht, wenn um die 70 Prozent der Menschen geimpft sind. Dann hat das Virus keine Chance mehr und kann sich nicht weiterverbreiten. So jedenfalls wird es von Medizinern erklärt.

Wenn man bedenkt, wie verrückt alle nach der Impfung sind, vor allem in Thailand, darf man annehmen, dass alsbald tatsächlich eine Herdenimmunität erreicht wird.

Einer meiner Freunde ist Schriftsteller, der in Bezug auf die weltweite Impfkampagne die Idee für ein neues Buch vortrug.

Er sagte zu mir, es gebe ja nun schon unzählige Bücher und Filme, in denen ein Virus die Menschheit fast auslöscht. Es gibt immer nur ein paar Überlebende, die immun sind und sich den Gefahren des Lebens in einer Art neuen Steinzeit stellen müssen. Wahlweise gibt es Bücher und Filme darüber, wie sich ein Virus ausbreitet. In diesem Zusammenhang muss der herausragende Film „Contagion“ von Stephen Soderbergh genannt werden. Der Film ist zwar schon zehn Jahre alt, aber aktuell wie nie.

„Contagion“ endet mit der Entwicklung eines Impfstoffs. Und hier, so erzählte mir mein Freund, würde seine Geschichte erst beginnen.

Nachdem die Welt wegen eines im Vergleich zu anderen Krankheiten eher harmlosen Virus völlig verrückt geworden ist und an einer pathologischen Angstpsychose leidet, wird auf die Schnelle ein Impfstoff entwickelt. Der funktioniert nicht wie herkömmliche Impfstoffe, sondern verändert die Zellen. Es handelt sich demnach nicht um eine Impfung, sondern eher um eine Gentherapie.

Die meisten Menschen lassen sich trotzdem widerspruchslos impfen. Zwar setzen sie sich gegen genveränderte Tomaten ein, die niemals auf ihrem Abendbrottisch landen würde, aber die Impfung nehmen sie bereitwillig in Kauf.

Nur ein paar Außenseiter halten nichts von der Impfung, und bleiben selbst dann standhaft, nachdem ein Impfzwang eingeführt wurde.

Da das Virus eine Atemwegserkrankung auslöst, kommt das Virus wie bei allen Erkältungskrankheiten im Herbst zurück, wenn die Temperaturen sinken. Diese neue Welle zeigt, dass der Impfstoff nicht hilft, ganz im Gegenteil. Die Geimpften erkranken schwer, kaum einer überlebt.

Und hier beginnt nun der dystopische Teil dieser Geschichte, erzählte mein Freund. Da kann man viel draus machen, alle Wege sind offen. Die Grundidee ist, dass die Menschheit nicht am Virus zugrunde geht, sondern an der Impfung. Die Medizin gegen die Krankheit ist toxischer als die Krankheit selbst.

Ein weiterer Aspekt dieser Romanidee ist, dass sich alles ums Geld dreht. Auch bei der Impfung. Kaum ist das Virus aufgetaucht, wird nur noch von Impfung gesprochen, obwohl es noch gar keinen Impfstoff gibt. Außer Acht gelassen werden Alternativen wie die durchaus plausible Möglichkeit, die Viruserkrankung mit bekannten Medikamenten zu behandeln oder den Leuten einfach zu sagen, sie sollen ihr Immunsystem mit Vitaminen stärken. Ja, man verbietet ihnen sogar Bewegung, weil man sie zu Hause einsperrt.

All das läuft auf die Impfung hinaus, denn es gibt Konzerne, die daran interessiert sind, so viel Impfstoff wie möglich zu verkaufen und sich damit eine goldene Nase zu verdienen.

Mein Freund meinte, es könne ja sogar sein, dass der Gesundheitsminister des fiktiven Landes, in dem der Roman spielt, ein Pharmalobbyist sei.

Daraufhin meinte ich, dass es schon etwas auffällig wäre, wenn eine Pharmalobbyist Gesundheitsminister wird und dann unter anderem eine Impfpflicht für Kinder durchsetzen will, obwohl Kinder durch das Virus gar nicht bedroht sind. Nur, damit er und seine Kumpane Geld scheffeln und er sich eine Riesenvilla kaufen kann, während andere Menschen nicht wissen, was sie essen sollen.

Ich sagte zu meinem Freund, er müsse sich etwas Besseres ausdenken und die Sache subtiler angehen, weil man ihm so eine Geschichte nie und nimmer abnehmen würde.

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