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Bargirls leben in Zelten

Bargirls leben in Zelten

Arbeitslose Bargirls übernachten in ihren geschlossenen Bars, während Pattaya nach wie vor gegen den jüngsten Corona-Ausbruch kämpft. Ein Einkommen haben Mitarbeiter der Tourismusindustrie nicht.

Mayuri Kulabut (44), Inhaberin einer Bierbar in der Soi Buakhao, und einige ihrer Angestellten leben unter abenteuerlichen Bedingungen. Sie schlafen jede Nacht in Zelten in der Bar.

Mayuri sagte, die Mitarbeiterinnen, die in ihre ländlichen Heimatprovinzen zurückkehren konnten, hätten dies alle getan. Doch einige hätten keine Wahl: Sie müssen in Pattaya ausharren.

Mayuri verlangt von der Regierung mehr Hilfe für Arbeitslose, damit sie die Bar nicht endgültig schließen muss. Bei einer etwaigen Schließung könnte sie ihren Camping-Mitarbeiterinnen auch keine Schlafgelegenheit mehr bieten. Die stünden dann wirklich auf der Straße.

Vor über einem Monat, am 10. April, mussten die Bars und andere Unterhaltungsbetriebe wegen der dritten Corona-Welle schließen. Wer sein Geld in dieser Branche verdient, hat wirklich ein Problem. Die große Frage, wann die Bars wieder öffnen dürfen, kann derzeit nicht beantwortet werden.

Wenn keine Touristen kommen und Veranstaltungen verboten bzw. keine Zuschauer erlaubt sind, gibt es nicht nur für Bargirls kaum Hoffnung, sondern auch nicht für die Reisebüros.

Vikrom Malhotra, ein Reiseveranstalter, der hauptsächlich den indischen, asiatischen und europäischen Markt bedient, wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Die neuen Wellen in Indien und Thailand in diesem Frühjahr haben noch mehr Schaden angerichtet.

Indien ist von einer neuen Welle betroffen, die von einer sogenannten „Doppelvariante“ oder „Doppelmutante“ des Coronavirus ausgelöst wurde.

Von den Zahlen sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen. Bei 300.000 gemeldeten Fällen pro Tag sollte man bedenken, dass in Indien 1,4 Milliarden Menschen leben.

Thailand kämpft unterdessen darum, die britische Mutante in den Griff zu bekommen.

Wieder müssen die kleinen Leute alles ausbaden: Unterhaltungsbetriebe sind ebenso wie Massagesalons und Fitnessstudios geschlossen. Restaurants durften zwei Wochen lang nur noch Speisen zum Mitnehmen anbieten.

Vikrom, der für thailändische Reisende Touren und Veranstaltungen als Ausgleich für die ausgefallenen ausländischen Touristen vorsah, liegt nach dem doppelten Kinnhaken am Boden.

Anstatt für Touristen Reisen in Pattaya zu organisieren, hat er sich jetzt auf den Verkauf von gebratenem Schweinefleisch oder Hühnchen mit Fritten zugewandt.

Post source : https://www.pattayamail.com/news/pattaya-bargirls-living-in-tents-at-closed-pattaya-bars-352254 https://www.pattayamail.com/news/no-tours-no-events-no-income-for-pattaya-travel-agents-352125

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