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Unterhaltung in Pattaya

Unterhaltung in Pattaya

Die Dinge in der Spaßstadt sind nicht mehr so, wie sie früher waren. Die Liste der Einschränkung von Freizeitbeschäftigungen wird immer länger – verbunden mit der Drohung, Geldstrafen von bis zu 100.000 Baht zahlen oder sogar ein Jahr in ein Gefängnis gehen zu müssen.

Die Partymeilen sind alle geschlossen – Walking Street, Soi 6, Soi LK Metro – sie sehen aus wie nach einer Strafexpedition der Römer, wie HALLO-Redakteur Axel Schönberger in der letzten HALLO-Ausgabe so schön festgestellt hatte.

Die verbleibenden Einwohner von Pattaya sind jetzt auf Expats reduziert, die die erste oder sogar zweite Blüte ihrer Jugend hinter sich haben, und auf Thais, die entweder nicht ins „Dorf“ zurück können oder wollen.

Mit „Dorf“ ist ihr Geburtsort gemeint, das ausnahmslos Hunderte von Kilometern entfernt ist und in dem die Einwohner eigentlich ungeduldig darauf warten, die Rückkehrer zu empfangen.

Es stellt sich also die Frage, wie jeder, der noch in Pattaya ist, seine Zeit in einer Periode verbringt, in der es zwar weder Ausgangssperre noch Lockdown gibt, es sich aber trotzdem genauso anfühlt, als würde es diese Beschränkungen geben.

Immerhin kann man in einem Restaurant etwas zum Mitnehmen bestellen. Hinsetzen darf man sich, Stand 11. Mai, in einem Restaurant nicht. Und ein striktes Alkoholverbot gab es vorher schon. Wieder einmal trifft es die Gastronomie. Erst wurde der Alkoholverkauf verboten, dann die Bewirtung von Gästen vor Ort.

Vielleicht lag das daran, dass Thailand immer Thailand ist. Vor dem Bewirtungsverbot gab es immer Mittel und Wege, in Restaurants Alkohol zu bekommen. Der wurde in kleinen Spelunken in dunklen Straßen in einer Kaffeetasse serviert. Nun aber wurde auch dem ein Ende bereitet.

Einen Hauch von Freiheit, die in Pattaya nicht mehr grenzenlos ist, kann man noch an den Stränden finden. Im Gegensatz zu früheren Anti-Corona-Maßnahmen erlauben die aktuellen Vorschriften die Nutzung des Strandes sowie das Schwimmen im Meer. Man darf sich aber nicht zu nahe auf die Pelle Rücken (Social Distancing) und Picknicken ist auch verboten. Das Tragen von Masken gilt als obligatorisch. Auch beim Schwimmen im Meer?

Der erste Verstoß gegen das Maskentragen wird mit 6000 Baht geahndet, der zweite mit 12.000 Baht und der dritte mit 20.000 Baht.

Dass Gruppenbildung an den Stränden verboten ist, kam bei Strandliebhabern, die sich nach Einbruch der Dunkelheit versammeln, noch nicht vollständig an. In kleinen Gruppen zu sitzen und ohne Maske an der Küste miteinander zu plaudern, ist nur allzu menschlich. Gesellige Zusammenkünfte gehören zu dem, was Menschen ausmacht. Und dann kommt eine Polizeipatrouille und will den Leuten erklären, dass das, was die Leute da machen, ein Verbrechen ist?

Man kann keine Massage genießen, aber es ist in Ordnung, wenn man sich die Haare schneiden lässt. Obwohl „Schönheitssalons“ von Anfang an schließen mussten, wurden nicht genau bestimmt, warum Friseurgeschäfte öffnen dürfen.

Friseure können also ganz zufrieden sein, wenn sie denn noch Kunden finden. Masseusen dagegen müssen wie so oft wieder einmal die ganze Last der Anti-Corona-Maßnahmen tragen.

Massagesalons wurden auf Anordnung der Provinzregierung geschlossen, obwohl viele Läden bereits in den vergangenen Monaten wegen Kundenmangels pleite gegangen sind.

Jetzt fragen Sie in Bezug auf die Überschrift, wo man sich denn in Pattaya noch unbeschwert unterhalten kann. Nun, wir wissen es auch nicht genau.

 

Post source : https://www.pattayamail.com/latestnews/news/thats-entertainment-takes-on-new-meanings-in-pattaya-352298

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