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Geschäft mit Frauen größer als Drogenhandel

Geschäft mit Frauen größer als Drogenhandel

Der ehemalige Politiker und Massagesalon-Eigentümer Chuwit Kamonwisit hat wieder einmal über die Sexindustrie geplaudert, die er aus eigener Erfahrung sehr gut kennt.

Er stellte auf seiner Facebook-Seite eine Reihe von Behauptungen auf und fragte, was die Regierung denn gegen den Frauenhandel zu tun gedenke. Seine Kommentare erfolgten nach Ausbruch der dritten Corona-Welle, die in Bangkoker Nachtclubs ihren Anfang genommen hatte. Diese Clubs hatten auch hochrangigen Mitglieder der Regierung und Diplomaten besucht.

Chuwit ließ sich ausführlich über die Sexindustrie in Thailand aus. Diese Aussagen stehen in krassem Gegensatz zu offiziellen Angaben der Polizei im Land, die immer wieder behauptet, in Thailand gäbe es keine Sexindustrie.

Die frühere Tourismusministerin Kobkarn Wattanavrangkul hatte zu ihrer Amtszeit versucht, mittels einer Kampagne die Sexindustrie in Thailand zumindest einzudämmen. Sie musste jedoch sehr schnell erkennen, dass sie das Ausmaß dieses Wirtschaftszweiges unterschätzt hatte. Ihr Nachfolger führte die Kampagne nicht weiter fort.

Chuwit sagte, dass etwa eine Million Frauen im Sexhandel tätig sind und das Geschäft mit ihnen mehr Umsatz bringe als der Drogenhandel.

Er sagte ferner, dass er vor zehn oder mehr Jahren an die Thammasat-Universität zurückgekehrt war, um einen Master-Abschluss zu machen. Für seine Arbeit hatte er sich das Thema „kommerzieller Sex“ ausgesucht. Keiner seiner Professoren bestritt die Behauptungen in seiner Arbeit, sagte er, weil er wegen seiner Berufserfahrung weitaus besser über die Sexindustrie bescheid wusste als die Professoren.

Sex stehe in Thailand überall zum Verkauf, sagte er, und bestätigte damit allerlei kursierende Vorurteile. Zur Verdeutlichtung listete er beispielhaft auf, wo man überall Sex bekommen könne.

Pubs, Bars, Bierbars, Karaoke-Bars, Go-Go-Bars, Lounges, Seifenmassagen, traditionellen Massagen, Spas, Hotels, Resorts, Cafés, Restaurants, Friseure und Kosmetiksalons. Manche Läden dienen nur als Fassade für das eigentliche Geschäft.

Viele Frauen arbeiten nebenberuflich als Prostituierte, sie wollen sich für ihr Studium etwas hinzuverdienen oder Geld machen, um sich etwas leisten zu können, das sie sonst nicht kaufen könnten, meinte Chuwit. Zu dieser Gruppe gehören seiner Meinung nach auch die sogenannten „Pretties“. Die gut aussehenden jungen Frauen machen oft mehr als nur für Produkte wie beispielsweise Automobile Werbung.

Er entschuldigte sich gleichzeitig bei den Frauen, die wirklich nur ihren Job außerhalb der Sexindustrie machen, anstatt Sex anzubieten.

Er listete weitere Personen auf, die, nicht unmittelbar, aber mittelbar mit dem nächtlichen Unterhaltungsgeschäft ihren Lebensunterhalt verdienen und daher davon abhängig sind: Kellner, Küchenpersonal, Fahrer, Führer, Kassierer, Taxifahrer, Inhaber von Restaurants und Geschäften, Alkoholhersteller und dergleichen.

Prostituierte befinden sich grundsätzlich in der „Grauzone“ der Wirtschaft, sie zahlen keine Steuern und sind nicht in der Sozialversicherung. Weil es ihren Beruf offiziell gar nicht gibt.

Er sagte, dass schlechte Bildung kein Hindernis für den Einstieg in den Sexhandel sei. Eine Frau im Alter von 18 bis 25 Jahren habe ihre „goldenen Jahre“. Falls sie in den besten Clubs in Bangkok arbeiten, können sie bis zu 100.000 Baht pro Monat verdienen.

Mit 26 Jahren seien sie allerdings „alt“ und es ginge für viele Frauen dann bergab, sagte er. Wenn die Prostituierten über 30 sind, gehen sie nach Pattaya oder Phuket oder in andere Touristenhochburgen mit einer großen Sexindustrie. Dort verkaufen sie sich an Ausländer.

Einige Frauen gehen ins Ausland, um in Casinos oder Thai-Massagen in Asien, Europa oder den USA zu arbeiten.

Die Sexindustrie wächst weiter und kommt in allen möglichen Formen daher. Er fragte, ob die Regierung eine klare Politik in Bezug auf Jugendliche und den Sexhandel habe. Seiner Schätzung nach gibt es in Thailand 100.000 minderjährige Prostituierte.

Chuwit sagte, die gesamte Industrie sei ein Multi-Milliarden-Baht-Geschäft, die gedeihe und sich immer weiter vergrößere. Daher arbeiten in der thailändischen Sexindustrie auch Frauen aus Burma, Laos, Kambodscha, China und ethnische Karen.

Post source : https://forum.thaivisa.com/topic/1214046-thailands-sex-trade-a-million-women-in-it-and-its-bigger-than-the-drug-trade-says-chuwit/

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