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Bürgermeister interessiert sich für Pattaya

Bürgermeister interessiert sich für Pattaya

Pattayas Bürgermeister Sonthaya Kunplome wehrte sich gegen Kritik, er interessiere sich nur für seinen Wohnort Bang Saen und nicht für Pattaya. Die Kritiker begründeten den Vorwurf mit der Aussage, dass das Seebad in Sonthayas Amtszeit zu einer Geisterstadt mutiert sei.

Der verärgerte Sonthaya meldete sich sogleich zu Wort und legte die übliche Reaktion thailändischer Politiker an den Tag, wenn es um Kritik geht: Er drohte dem anonymen Administrator der Facebook-Seite „Pattaya Future“ wegen „Fake News“ mit strafrechtlicher Verfolgung. Der Kritiker habe nicht nur Sonthayas Ruf geschädigt, sondern auch den Ruf von Pattaya aufs Spiel gesetzt.

In einem längeren Beitrag auf Facebook hatte die Pattaya-Future-Seite das Seebad mit Bang Saen verglichen und Fotos der Beach Road in Bang Saen mit der Beach Road von Pattaya gegenüber gestellt. Während in Bang Saen reges Treiben herrschte, war in Pattaya nicht viel los. Unterlegt wurde das mit dem bissigen Kommentar, dass Sonthaya Bang Saen seine Heimat nenne, aber in Pattaya sein Geld verdiene.

Bang Saen ist seit langer Zeit der Wohnort der Familie Kunplome, die seit Jahrzehnten die Chonburi-Politik fest im Griff hat. Sonthayas jüngster Bruder ist in Bang Saen der Bürgermeister. Der Vater wurde „Der Pate von Chonburi“ genannt. Der Clan wohnt in einem unüberschaubar großen Anwesen direkt an der Beach Road von Bang Saen.

Der anonyme Kritiker verwies auf die langwierigen Straßenarbeiten in Pattaya und meinte, ähnliche Arbeiten in Bang Saen würden „in einem Rutsch erledigt.“

Sonthaya wehrte sich und wies darauf hin, dass 95 Prozent der drei Millionen Touristen, die Bang Saen jedes Jahr besuchen, Thais sind, während zwei Drittel der Touristen in Pattaya ausländische Besucher waren.

Sonthaya behauptete, 2019 seien 15 Millionen Besucher gekommen, von denen zehn Millionen Ausländer waren. Laut thailändischer Tourismusbehörde soll die Hälfte der Touristen in Pattaya Ausländer gewesen sein, nicht zwei Drittel.

Ob es nun die Hälfte war oder zwei Drittel spielt indes keine Rolle, denn Sonthaya hat durchaus Recht. In Bang Saen gibt es so gut wie überhaupt keine Ausländer. Abgesehen davon ist es in Bang Saen während der Woche leer, nur am Wochenende, wenn die Bangkoker Ausflugstouristen kommen, wird es dort voll.

Sonthaya listete zahlreiche Maßnahmen auf, die unternommen wurden, um Pattaya für einheimische Touristen attraktiver zu machen. Hierzu gehören die Erweiterung der Parkmöglichkeiten am Lan-Po-Market und die Verbreiterung der Straßen, um mehr Parkplätze zu schaffen.

Sonthaya sagte, er wohne sehr wohl in Pattaya und habe viel für die Stadt getan. Jetzt kämen „Erbsenzähler“, die nichts anderes können als ihn zu kritisieren.

Post source : https://www.pattayamail.com/latestnews/news/pattaya-mayor-hits-back-against-online-critics-344588

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