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Thailand will 2021 die Hälfte der Bevölkerung impfen

Thailand will 2021 die Hälfte der Bevölkerung impfen

Thailand will in diesem Jahr bis zur Hälfte der Bevölkerung gegen Corona impfen. 2022 sollen sogar 70 Prozent geimpft sein, was für eine „Herdenimmunität gegen das Virus ausreichen würde“, sagte der Direktor des National Vaccine Institute, Nakorn Premsri.

Thailand hat bereits im November 2020 einen Vertrag mit AstraZeneca unterzeichnet, der es ermöglicht, dass Thailand 26 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs herstellt, der mit der Universität Oxford entwickelt wurde. Das würde ausreichen, um 13 Millionen Menschen oder etwa 20 Prozent der 69 Millionen Einwohner zu impfen.

Nakorn teilte mit, dass Thailand auch mit anderen Unternehmen wie Herstellern aus China, Russland und Indien über den möglichen Import anderer Impfstoffe verhandelt habe. Sicher ist bislang dass im Februar die ersten 200.000 Dosen des chinesischen Impfstoffes geliefert werden, weitere 800.000 Dosen im März sowie eine Million im April.

Nakorn sagte, Regierungsbeamte müssten „dynamische Informationen“ berücksichtigen, einschließlich der Ergebnisse klinischer Studien mit Oxford-AstraZeneca und anderen Impfstoffen sowie des Risikos, mehr als einen Impfstoff im Rahmen eines nationalen Impfprogramms einzusetzen.

Nakorn fuhr fort, dass bisher nur das Ziel der Impfung von 50 Prozent der Bevölkerung beschlossen worden sei. „Theoretisch sollten wir jedoch, wenn wir die Menschen schützen wollen, 70 Prozent der Bevölkerung anstreben“, die im zweiten Jahr des Programms geimpft werden sollten.

Die Aussage von Nakorn gehört zu den bislang deutlichsten Hinweisen auf die Strategie und den Zeitplan der thailändischen Regierung für die Impfung ihrer Bevölkerung.

Trotz des Ausbruchs in Samut Sakhon Ende Dezember letzten Jahres, bei dem Tausende neuer Corona-19-Fälle festgestellt wurden, gilt Thailand immer noch als eines der Länder der Welt, in der die Eindämmung lokaler Corona-Infektionen als äußerst wirksam angesehen werden.

Der Anstieg der Fälle hat die Behörden alarmiert, die für diese und vier weitere Provinzen einen Quasi-Lockdown angeordnet haben.

Einer der Impfstoffe wird in Lizenz vor Ort hergestellt, weil, wie Nakorn es formulierte, es Thailand um die „nationale Sicherheit“ gehe.

„Wir glauben, dass wir eines Tages mit anderen aufkommenden Infektionskrankheiten konfrontiert sein werden“, sagte er. „Corona wird nicht die letzte sein.“

Nakorn sagte weiterhin, dass eine Expertenarbeitsgruppe entscheiden werde, wer den Impfstoff zuerst erhalten soll. Ältere Menschen, Gesundheits- und Sozialarbeiter sowie Menschen mit Vorerkrankungen, die sie einem höheren Infektionsrisiko aussetzen, würden wahrscheinlich ebenso Priorität erhalten wie Personen in den fünf am stärksten betroffenen Provinzen Samut Sakhon, Chonburi, Chanthaburi, Rayong und Trat.

Er sagte auch, dass, obwohl bislang keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei, die vielen Ausländer in Thailand ebenfalls berechtigt wären, den Impfstoff zu erhalten.

Zu bemerken ist abschließend, dass es in Thailand überhaupt keine Diskussion über den Impfstoff gibt. Wurde er zu schnell entwickelt und zugelassen? Wie ist die kurz- und langfristige Wirkung auf das neuartigen Coronavirus und Covid-19? Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Darüber wird in thailändischen Nachrichten oder Kolumnen kein Wort verloren.

Post source : https://thefinanceinfo.com/2020/12/20/thailand-to-vaccinate-half-of-its-population-in-2021/

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