Header Banner
Header Banner
Header Banner

Fest der Deutschen

Fest der Deutschen

Eine Feierstunde mit Ehrengästen, Chor und Ansprachen, im Anschluss launige Lieder der Singegruppe und ein leckeres Buffet – es war ein gelungenes Fest! Etwa 80 Besucher feierten am 3. Oktober unter Beachtung der Abstandsregeln die Wiedervereinigung unseres Landes, die nun schon dreißig Jahre her ist. Mit dabei waren der stellvertretende Bürgermeister von Pattaya, Herr Ronakit Ekasingh, als Privatperson der stellvertretende deutsche Botschafter in Bangkok Jan Scheer, Pfarrer Carsten Körber von der deutschen evangelischen Gemeinde Bangkok, sowie der Medienunternehmer Nils Colov. Durch das Programm leitete der Geschäftsführer des Begegnungszentrums (BZ) Peter Hirsekorn.

Zu Beginn sangen Meinhard Haslinger und seine Frau Chirapa feierlich vor stehendem Publikum die thailändische Königshymne auf Thai. Im Anschluss drückte Herr Ekasingh als Vertreter der Stadtverwaltung Pattayas in einer kurzen Rede seinen Glückwunsch für die gelungene Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder aus. Er sicherte auch seine Bereitschaft zu, in Fällen von Schwierigkeiten und Problemen für uns Deutsche, die in Pattaya leben, ein offenes Ohr zu haben.

Khun Jack, der technische Leiter des BZ, übersetzte große Teile der Rede. Es folgten mehrere Auftritte des Chors unter Leitung von Wolfram Reda mit Liedern wie „Die Gedanken sind frei“ und „Ermutigung“ von Wolf Biermann, unterbrochen von der Ansprache des Pfarrers Körber einem kurzen Interview, das Wolfram Reda mit zwei ehemaligen Bürgern der DDR führte.

Unser Freund Martin erzählte dabei, dass er damals der „einzige Kapitän auf dem Trockenen“ im Land gewesen sei. Er führte ein Restaurant auf einem Schiff, das auf einer Wiese lag. In der Nähe gab es einen See bei Leipzig, der als Ausflugsgebiet diente. Leider war die Kapazität des Schiffes viel zu gering für die vielen Ausflügler, weswegen zum Schluss fast nur die Angehörigen der Partei-Nomenklatura eingelassen wurden. Bald hieß das Schiff dann auch im Volksmund „der rote Dampfer“.

Da wegen der Abstandsregeln nicht alle Besucher im Mehrzweckraum des BZ Platz fanden, wurde die Feier über Lautsprecher nach draußen übertragen. Dort, im Raum der Cafeteria und auch zum Garten hin, fand der zwanglose Teil des Festes statt. Khun Jack und seine Mitarbeiterinnen hatten die Tische mit Namenskärtchen versehen. Thomas Seeland hatte ein leckeres Buffet mit Salaten, Steaks und Würstchen vorbereitet, das unter einem Baldachin im Garten ausgegeben wurde.

Dietmar Sieverling am Aerophon, Bernhard mit seiner Gitarre, Dieter als Leiter und einige andere sangen nach dem Essen wohlbekannte deutsche Schlager und Oldies. Die Stimmung übertrug sich aufs Publikum und viele sangen mit, als es „an die Nordseeküste“ ging oder „Ein Freund, ein guter Freund …“ besungen wurde.

Gegen elf Uhr hatte die Feier begonnen, um vier Uhr am Nachmittag saßen immer noch Gäste da, zum Teil mit ihren thailändischen Frauen oder Freundinnen, und sangen aus Leibeskräften mit.

Gut, dass Deutschland sich damals vereinigt hat! Natürlich nicht nur deswegen gut, weil das der Anlass für unsere gelungene Feier am dritten Oktober war, aber auch deswegen.

Beiträge