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Einwohnende ohne thailändische Staatsbürgerschaft

Einwohnende ohne thailändische Staatsbürgerschaft

Können Sie sich vorstellen, dass Thailand einen auf „Politisch Korrekt“ macht und das Wort Ausländer und erst recht das Wort „Farang“ für westliche Ausländer aus dem Sprachgebrauch tilgt?

Stellen Sie sich vor, in Thailand würden Farangs zukünftig ausschließlich als „Einwohnende ohne thailändische Staatsbürgerschaft“ bezeichnet.

Und falls Sie mit einem thailändischen Staatsbürger ein gemeinsames Kind haben, hat dieses Kind keinen Migrationshintergrund, es wird auch nicht kurz als „Mihi“ bezeichnet, sondern als „Mensch mit internationaler Geschichte“.

Das glauben Sie nicht? Natürlich nicht, denn in Thailand wäre so etwas nicht möglich. In Deutschland aber schon, genauer gesagt in Berlin.

Justizsenator Behrendt will mit neuen Sprachregelungen die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und die Beamten auf Trab bringen und ihnen das richtige Denken beibringen. So ähnlich wie in dem Roman „1984“ von George Orwell. Da nannte sich das Neusprech bzw. Newspeak.

Die Behördenmitarbeiter werden dazu angehalten, sofort diese politisch korrekte Sprache zu verwenden. Das alles geschieht auf freiwilliger Basis. Doch jeder weiß: Wer sich weigert, wird mit seinen Vorgesetzten Probleme bekommen.

Das „Diversity-Landesprogramm“ für ein „weltoffenes Berlin“ sieht Wortkonstruktionen vor, über die man nur staunen kann.

Da bedarf es keines Kommentars, eine reine Aufzählung mit der entsprechenden Übersetzung genügt schon, um zu zeigen, dass in Deutschland immer irrer wird und dort nur noch der Wahnsinn regiert.

Ein Asylbewerber ist eine schutzbedürftige bzw. geschützte Person. Ausländer sind Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft. (Einwohnende? Ja, hier wird auch gleich gegendert.)

Illegale Einwanderer sind undokumentierte Migranten. Wirtschaftsflüchtlinge gibt es nicht mehr, es heißt jetzt „Arbeitseinwanderung“.

Das Adjektiv „schwarz“ darf für Personen weiterhin verwendet werden. Farbig oder dunkelhäutig ist aber nicht erlaubt. Schwarzfahren ist jetzt Fahren ohne gültigen Fahrausweis und aus anschwärzen wird denunzieren. Ob es das schwarze Brett noch gibt? Oder die Schwarzarbeit?

Aus Geschlechtsumwandlung wird Geschlechtsangleichung. Wer sich als Mann fühlt, ist in Zukunft ein Mann. Wenn sie früher ein Mann war, heißt das politisch korrekt: Sie wurde früher männlich eingeordnet.

Post source : https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/darf-der-senat-seinen-mitarbeitern-eine-neue-sprache-diktieren

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