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Lufthansa in der Krise

Lufthansa in der Krise

Nicht nur die Tourismusbranche, auch die Luftfahrtindustrie ist von den Maßnahmen gegen Corona besonders betroffen.

Das scheint auf der ganzen Welt der Fall zu sein, insbesondere auch in Deutschland.

Lufthansa macht pro Monat eine halbe Milliarde Euro Verlust. Um Kosten zu sparen, werden Mitarbeiter entlassen und Flugzeuge ausgemustert.

So kündigte der von der Wirtschaftskrise besonders schwer getroffene Konzern an, dass er noch mehr Stellen als bislang geplant streichen wird. Das wurde auf einer Vorstandssitzung entschieden. Aber im Gegensatz zur australischen Fluglinie Qantas (6000 Entlassungen, das ist ein Fünfte der Belegschaft) hüllt man sich bei Lufthansa in Schweigen, was Einzelheiten betrifft. Wenig transparent wird zur Geheimsache erklärt, wie viele Menschen hier ihren Arbeitsplatz verlieren sollen.

Abgesehen von den Entlassungen will Lufthansa 150 Flugzeuge der Flotte stilllegen, unter ihnen alle Maschinen des Typs Airbus A380 (Superjumbo).

Dabei hatte Lufthansa vor gar nicht so langer Zeit ganz stolz verkündigt, dass der A380 nun auch auf Strecken nach Bangkok eingesetzt wird. Wir hatten darüber berichtet. Jetzt hat man das Gefühl, dass solche Nachrichten aus einem anderen Zeitalter stammen.

Da die Corona-Panik einfach kein Ende nehmen will, hätten sich, so die Lufthansa „die Aussichten deutlich eingetrübt“. Am Ende der normalen Urlaubszeit gab es Einbrüche bei Reservierungen und Passagierzahlen. Der kurze Höhenflug im Sommer, falls es überhaupt einer war, ist längst vorbei.

Bei den Piloten sieht es auch nicht gut aus. Die neueste Hiobsbotschaft war, dass den Piloten-Anwärtern, die bei Lufthansa zurzeit in der Ausbildung sind, geraten wurde, ihren Berufswunsch zu überdenken. Es würden über Jahre hinaus bei Lufthansa und den Tochtergesellschaften keine Piloten gebraucht, daher sei es ratsam, die Ausbildung abzubrechen.

Bei den Flugzeugbauern sieht es ebenfalls nicht gut aus. Kürzlich berichteten wir, dass der amerikanische Flugzeughersteller Boeing nur noch auf Sparflamme Flugzeuge herstellt und die beliebte Boeing 747 überhaupt nicht mehr gebaut werden wird.

Nun hört man Ähnliches von Airbus. Dort sollen in Deutschland über 5000 Arbeitnehmer entlassen werden. Weiterhin sollen 2000 Leiharbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren und 900 Beschäftigte, die in einem Zuliefererkonzern arbeiten.

Auch in Frankreich und Spanien soll es Entlassungen geben. Insgesamt stehen 15.000 Jobs auf dem Spiel, das sind elf Prozent der Arbeitsplätze bei Airbus.

Post source : https://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-streicht-noch-mehr-stellen-als-geplant-und-mustert-den-a380-aus-a3340234.html https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/luftfahrt-lufthansa-flugschule-1.5049824?utm_source=Twitter&utm_campaign=twitterbot

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