Header Banner
Header Banner
Header Banner

Hungrig auf Phuket

Hungrig auf Phuket

Tausende brauchen Lebensmittelspenden.

Während die Regierung nach wie vor ihre Bemühungen darauf konzentriert, jegliche Form des Massentourismus zu unterbinden, sind Tausende Menschen auf der Ferieninsel Phuket weiterhin auf Lebensmittelspenden angewiesen. Ohne kommen sie nicht über die Runden, und vom Staat können sie nichts erwarten.

Es ist Monate her, dass lokale Verwaltungen und Regierungsorganisationen Lebensmittel an Menschen in Not verteilt haben.

Ein PR-Mitarbeiter der Gemeinde Patong, eines der wegen der Aussperrung von Touristen am stärksten betroffenen Gebiete der Insel, sagte „Das Budget der Gemeinde für die Bereitstellung von Lebensmitteln ist aufgebraucht. Die letzte Essensausgabe fand am 20. Juni statt, bei der etwa 10.000 Menschen in Not mit Lebensmitteln versorgt wurden.

Es gibt kein Budget, um in naher Zukunft Lebensmittel zu verteilen. Wir wissen nicht, wann wir Geld haben werden, um den Leuten hier zu helfen.“

Der stellvertretende Bürgermeister von Phuket Town, Kavee Tansukhatanon, bestätigte, dass die Stadtverwaltung im Mai und Juni nur zweimal Notnahrungsmittel geliefert hat. Er fügte hinzu, dass die Gemeinde dafür 28 Millonen Baht ausgegeben habe.

„Wir haben kein Budget [für Lebensmittelspenden]. Wir werden eine weitere machen, falls wir das Geld und die formelle Anordnung des Gouverneurs von Phuket bekommen“, sagte er.

Wal Brown, ein langjähriger Expat aus Phuket, der Anfang dieses Jahres gemeinsam mit seinem Kollegen Tony Love Linay die Kampagne „Feeding Friends Patong“ begann, erklärte, dass die am stärksten betroffenen Menschen im Viertel Patong Migrantenarbeiter aus Burma seien.

Die Regierung gibt keine Lebensmittel mehr aus. Es gibt kein kostenloses Essen mehr“, sagte er.

Lebensmittelspenden seien offensichtlich immer noch dringend erforderlich, fügte er hinzu und bemerkte, dass regelmäßig lange Schlangen bei Lebensmittelspenden in den Straßen von Patong zu sehen seien. So standen beispielsweise bei einer durchgeführten Spendenveranstaltung 300 oder 400 Menschen auf der Nanai Road, erklärte Brown.

Auch an anderen Stellen auf der Insel gibt es regelmäßig Warteschlangen für Lebensmittel, während Wohltätigkeitsveranstaltungen stattfinden – auch bei buddhistischen Festivitäten. Ein Mitarbeiter der Gemeinde Cherng Talay, der namentlich nicht genannt werden wollte, erklärte, dass die Leute, die sich für Lebensmittelspenden anstellten doch nur Seezigeuner seien. Das sei eine „kulturelle Sache“.

Private Bemühungen

Eine Vielzahl von Künstlern aus Phuket wird die Idee des klassischen globalen Wohltätigkeitslieds „Do They Know It’s Christmas“ aufnehmen, um die Leute in Phuket und auf den nahe gelegenen Inseln weiterhin mit Lebensmitteln zu versorgen.

Das Projekt wird vom Legend Music Recording Studio in Koh Kaew koordiniert, das dem Produzenten und Komponisten sowie dem langjährigen Phuket-Expat Gary Crause gehört und von ihm betrieben wird.

Crause war eine treibende Kraft unter den Künstlern von Phuket, die im Juni zusammenkamen, um ihre eigene Version von „Lean on Me“ zu produzieren, um die Hilfsmaßnahmen für die Ernährungssicherheit im Rahmen der Kampagne Help Phuket Today zu fördern, die auch ins Leben gerufen wurde, um Leuten in Phuket zu helfen, die wegen der anhaltenden Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

„Bisher wurden mehr als 2000 Lean-On-Me-Lebensmittelpakete im Wert von insgesamt 500.000 Baht direkt an die Familien und Gemeinden in ganz Phuket und den angrenzenden Inseln verteilt, die am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen sind“, erklärte Crause.

Kath Cumming begann am 12. April mit Help Phuket Today und sammelte Lebensmittel für die am stärksten betroffenen Gemeinden, in denen Familien aufgrund des Verlusts ihrer Arbeitsplätze und Einkommensquellen aufgrund des Corona-Lockdowns kurz vor dem Verhungern waren. Sie verteilen die Lebensmittelspenden direkt an die Gemeinden, die sie zum Überleben benötigen.

Schwerpunkte

Wal Brown wies auf seine ernsten Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der aktuellen Situation auf das emotionale und mentale Wohlbefinden der Leute hin.

Ähnliche Bedenken hat das Amt für psychische Gesundheit, das enthüllte, dass sich in der ersten Hälfte dieses Jahres 2551 Menschen umgebracht haben, ein Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Persönliche Probleme, Depressionen, wirtschaftlicher Druck und Alkohol waren die Gründe, die Menschen dazu veranlassten, sich das Leben zu nehmen, verlautbarte das Amt.

Die steigende Selbstmordrate hat die Gesundheitsbehörden an die Finanzkrise von 1997 erinnert, als die Suizidrate um 20 bis 30 Prozent, nach oben schnellte.

Amtsdirektor Kiattiphum Wongrajit bezeichnete die Zunahme der Selbstmordrate im Zuge mit den Anti-Corona-Maßnahmen als „besorgniserregend“.

Post source : https://forum.thaivisa.com/topic/1183330-still-hungry-thousands-in-phuket-remain-in-need-of-food-donations-as-government-efforts-stall/

Beiträge