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E-Autos fahren mit Kohlestrom

E-Autos fahren mit Kohlestrom

E-Autos fahren mit Kohlestrom

Der Norddeutsche Rundfunk berichtete über einen Kieler Experten, der sagte, dass Elektroautos nicht per se klimafreundlich seien.

Der Experte am Institut für Weltwirtschaft (IfW) sagte etwas, das eigentlich völlig logisch ist, aber von Umweltschützern und Klimahysterikern nur selten erwähnt wird – wenn überhaupt.

Falls der komplette Verkehr in Deutschland auf Elektromobilität umgestellt wird (und das ist schon eine Aufgabe, die wohl kaum zu schaffen ist), wird sich logischerweise der Stromverbrauch erheblich erhöhen. Mit Windmühlen und Solarstrom wäre das aber nicht zu schaffen. Selbst heute schon, mit nur wenigen Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen, würde die Stromversorgung zusammenbrechen, wenn man alle Kohle- und Atomkraftwerke abschaltete.

Abhängigkeit von Kohlestrom

Der Forscher Ulrich Schmidt sagte, dass Elektroautos im Grunde 100 Prozent mit Kohlestrom fahren.

Normalerweise wird in Studien nicht berücksichtigt, dass mit zunehmender E-Mobilität auch der Energieverbrauch steigt. Das aber beachtete Schmidt bei seiner Studie. Daher kam er zu dem Ergebnis, dass fossile Energie – das heißt Kohle – benötigt wird, um diesen Mehrbedarf an Energie zu erzeugen.

Die Energiewende müsse laut Schmidt erst weiter fortschreiten. Denn erst wenn der gesamte Strom aus erneuerbaren Energien stamme, könnten auch die Fahrzeuge klimafreundlicher sein.

Bis 2050 keine Wende

Wie lange das dauert steht in den Sternen. Schmidt schätzt, dass 2050 immer noch 40 Prozent der erzeugten Energie mit Hilfe fossiler Energieträger erzeugt wird.

Schmidt rechnete vor, dass bei dieser Annahme der Diesel weitaus umweltfreundlicher ist als ein E-Mobil.

Ein E-Auto benötige bei Kohlestrom 300 Gramm CO2 pro Kilometer, ein Diesel dagegen nur 173 Gramm. Die Probleme mit den E-Auto-Batterien sind bei dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt.

Ebenfalls nicht berücksichtigt wird die Lösung, die auf der Hand liegt: Atomstrom. Hier beträgt der CO2-Ausstoß gleich null. Aber anstatt diesen zu fördern, werden funktionierende Kernkraftwerke wie Philippsburg abgeschaltet und abgerissen. Logisch ist das nicht und auch nicht zu verstehen.

Die Schildbürger

Zu dieser „Logik“ passt die Entscheidung des Bundestages Anfang Juli, alle Atom- und Kohlekraftwerke abzuschalten. Woher der Strom dann kommen soll, wurden von Bundestagsabgeordneten und Bundesministern nicht verlautbart. Es wurde nur stolz darauf hingewiesen, dass Deutschland „das erste Industrieland (ist), welches nach der Kernkraft auch aus der Kohle aussteigt. Das ist ein historischer Beschluss mit hoher Verantwortung für den Klimaschutz und die betroffenen Regionen. Es ist klar: das Ende des fossilen Zeitalters ist eingeleitet.“

Um den Strombedarf zu decken, wird Deutschland nichts anderes übrig bleiben, als mehr Strom aus dem Ausland zu importieren. Frankreich lässt dieserhalb Atommeiler länger laufen, obwohl diese Kraftwerke schon uralt sind. Russland baut neue Atomkraftwerke. Da der Bedarf der Deutschen an russischem Gas steigen wird, setzen die Russen auf Atomstrom für ihre eigene Energieversorgung.

Eines Tages werden sich Historiker, Kulturwissenschaftler und Philosophen mit der Frage beschäftigen, wie es möglich war, dass das hoch entwickelte Industrieland Deutschland plötzlich ohne jeden ersichtlichen Grund anfing, sich selbst zu vernichten.

Post source : https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Institut-in-Kiel-E-Autos-sind-nicht-klimafreundlich,eautos124.html

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