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Verkäufer beten für Rückkehr der Touristen

Verkäufer beten für Rückkehr der Touristen

Verkäufer beten für Rückkehr der Touristen

Die Leute, die an den Stränden von Pattaya und Bang Saen in der Provinz Chonburi wegen Corona zwei Monate nicht arbeiten konnten, beten nun, dass die Touristen zurückkehren.

Die Regierung leitete eine Reihe von Lockerungen ein und öffnete die Strände für Besucher. Jetzt hoffen Verkäufer und Liegestuhlverleiher auf Umsatz.

Der Strand in Pattaya war einst voller Touristen, lag jedoch verlassen da, nachdem die Regierung am 9. März den Notstand verkündet hatte. Danach gab es keine Jetskis und keine Bananenboote am Strand – und auch keine Touristen.

Anfang Juni begann Phase 2 der Lockerungen und die Strände wurden wieder geöffnet. Doch die Leute, die mit Touristen ihr Geld verdienen, machen sich nicht allzu große Hoffnungen, dass das Geschäft schnell wieder anläuft.

Die Strände mögen nicht mehr gesperrt sein – aber wo sind die Touristen? Sicherlich leben in Pattaya viele Expats und auch ein paar versprengte Urlauber sind da. Vor allem am Wochenende werden zudem Einheimische nach Pattaya kommen. Aber der Motor der Tourismusbranche – ausländische Besucher – werden erst einmal nicht im Seebad sein.

„Ausländische Touristen sind meine Hauptkunden und werden in naher Zukunft nicht zurückkehren“, sagte denn auch Nantika Mesnukul, 53, Inhaberin eines Massagesalons am südlichen Ende des Strandes von Pattaya.

Nantika fügte hinzu, dass Leute in der Tourismusbranche, die auf einheimische Touristen angewiesen sind, die immerhin 45 Prozent aller Besucher Pattayas ausmachen, auch nicht gerade hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und versuchen, die Situation realistisch zu sehen.

„Das Problem ist, dass in Pattaya trotz der Lockerungen die Walking Street, die viele Touristen und Besucher anzieht, immer noch geschlossen ist“, sagte sie.„Die Regierung und die Lokalverwaltung müssen Pattayas Walking Street wieder öffnen, wenn sie die Rückkehr von Touristen wollen“, sagte die Geschäftsfrau.

„Aber Beamte sollten nicht nur die Straße für den Tourismus öffnen, sie müssen auch Maßnahmen ergreifen, um die Hygiene aufrecht zu erhalten und die Menschen darüber aufklären, wie sie sich schützen und die Übertragung von Covid-19 verhindern können“, fügte Nantika hinzu.

Sie sagte, Massagesalons hätten unter dem Ausbruch des Coronavirus gelitten, und die Handreichung der Regierung habe kaum geholfen. Sie musste ihr Haus verpfänden, um den Untergang ihres Salons zu verhindern.

Die Sperrung hat auch die Verkäufer am Strand von Pattaya hart getroffen, einige hatten überhaupt keine Einnahmen mehr.

Der 45-jährige Saichon Muanghong, der Strandmatten vermietet und Muschelornamente verkauft, lebt seit sieben Jahren in der Gegend und verdiente vor der Sperrung mindestens 200 Baht pro Tag. Jetzt ist er auf die kostenlose Austeilung von Lebensmitteln angewiesen, damit er überleben kann.

Der 64 Jahre alte Edo Valjevac, ein kroatischer Staatsbürger und ein von der Fifa registrierter Fußballtrainer, der vor etwas mehr als einem Jahr nach Pattaya gezogen ist, sagte, die Sperrung habe auch etwas Gutes gehabt.

„Mir gefällt die soziale Distanzierung, und die Sperrung des Strandes hat dazu geführt, dass die Natur und das Meer Zeit hatten, sich von den Menschen zu erholen“, sagte Valjevac.

„Die Sperre hat es Pattaya ermöglicht, sich zu regenerieren“, sagte er. „Jetzt kann die Stadt unter besseren Umweltbedingungen wieder geöffnet werden“, fügte er hinzu.

Am Strand von Bang Saen, nördlich von Pattaya, sind die Verkäufer hoffnungsvoller als ihre Kollegen in Pattaya. Hier strömen thailändische Familien herbei, um Meeresfrüchte zu essen und in Tempeln zu beten. An Wochenenden dürften immer Tausende von Besuchern in das kleine Bang Saen kommen.

Die Fischerverkäuferin Kanchana Chitpattanakul sagte, dass sie trotz der Sperrung immer noch Fisch an Besucher verkaufen konnte. Die Leute hätten trotz des gesperrten Strandes Ausflüge nach Bang Saen gemacht.

Obsthändler Oranuch Yimlamai, der seine Waren am Affenfelsen Khao Sam Muk in der Nähe des Strandes von Bang Saen anbietet, sagte, Besucher seien gekommen, um Obst für die Affen zu kaufen.

Post source : https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1928448/chon-buri-vendors-pray-for-tourists

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