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Tränen und Herzschmerz

Tränen und Herzschmerz

Tränen und Herzschmerz

Es gibt viele Ausländer, die mit thailändischen Staatsbürgern verheiratet und aufgrund des Einreiseverbots nach Thailand im Ausland gestrandet sind. Sie bitten die Regierung darum, sie zurückkehren zu lassen. Einige haben Facebook-Gruppen gegründet, andere die thailändische Presse kontaktiert.

Der in Frankreich gestrandete Brite James Jacobs will zu seiner Frau Sopa zurückkehren, die in Chiang Mai lebt.

Sopa berichtete, ihr Ehemann sei seit April in Frankreich, weil Thailand aus Angst, Corona-Fälle zu importieren, die Flughäfen schloss und keine Ausländer mehr ins Land lässt. Sie sagte, sie könne nur online mit ihm in Kontakt bleiben.

Ein anderer Brite, Alan Cheetham, der in Großbritannien gestrandet ist, sagte, er wolle zu seiner Familie in der nordöstlichen Provinz Udon Thani zurückkehren.

Cheetham hat letzte Woche eine Facebook-Seite gegründet mit dem Titel „Thailändische Expats, die aufgrund von Covid-19-Reisebeschränkungen im Ausland gestrandet sind“. Über 200 Auswanderer, die sich in derselben Situation befinden, haben sich bisher dieser Gruppe angeschlossen.

Michael O’Halloran, der in Irland ausharren muss, sagte, er wolle mit seinen drei Töchtern im Alter von 20 Monaten und neun und 13 Jahren zusammen sein, die mit seiner Frau in Chonburi leben.

Alan Edwards, ein weiterer Auswanderer, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, sagte, es sei unfair, dass Familien in dieser schwierigen Zeit getrennt leben müssen, nur weil einer der Ehepartner kein Thai ist.

„Ich verstehe, dass in diesen komplizierten Zeiten viele schwierige Entscheidungen von der thailändischen Regierung gefällt werden müssen, aber muss es wirklich solche schwerwiegenden Vorurteile gegenüber thailändisch-ausländischen Familien geben? Es ist doch nicht gerecht, wenn Thais und Kinder ohne einen geliebten Menschen oder ein Elternteil zurecht kommen müssen, nur weil man nicht die thailändische Staatsbürgerschaft hat“, sagte er.

Rob Kennedy, zurzeit in Brunei, sagte, die thailändische Botschaft dort sei hilfreich, aber hochrangige Beamten in Bangkok würden für seinen Fall wenig Interesse aufbringen. Er sagte, er sei bereit, für die Quarantäne zu bezahlen, wenn er nach Thailand zurückkehren dürfe.

Kennedy gehört zur Facebook-Gruppe „Farangs wegen thailändischem Lockdown in Thailand gestrandet“. Die Gruppe hat mittlerweile 300 Mitglieder.

Ein anderer Auswanderer, der namentlich nicht genannt werden wollte, lebt normalerweise bei seiner Familie auf der Ferieninsel Phuket. Er sagte, dass er im März aus Phuket abgereist sei und nun nicht mehr nach Thailand zurückkehren könne. Er habe einen vier Jahre alten Sohn, der an einer Krankheit leide.

Mam aus Chiang Mai, die nur ihren Spitznamen preisgeben wollte, berichtete, dass ihr Ehemann in Kanada gestrandet sei. Ihre zweijährige Tochter frage oft: „Wo ist denn der Papi?“

Daniel Nolan ist seit fast drei Monaten in Australien gestrandet und kann nicht zu seiner Frau und seinem Kind zurückkehren. Er sagte, er sei im März nach Australien geflogen, um an der Beerdigung seines Vaters teilzunehmen. Nur um im Anschluss zu erfahren, dass es keinen Rückflug mehr nach Bangkok gab.

Seine Ehefrau Chonpiti sagte, ihr gemeinsames Kind sei erst sieben Monate alt. Sie vermisse ihren Mann, der ihr immer geholfen habe, sich um das Baby zu kümmern. „Jetzt musste ich zu meinem Vater ziehen, damit mir jemand helfen kann, auf mein kleines Mädchen aufzupassen“, sagte sie.

Chonpiti sagte, sie habe mit Beamten der Immigration auf dem Flughafen Suvarnabhumi darüber gesprochen, ob es möglich sei, ihrem Mann eine Sondergenehmigung zur Einreise zu erteilen. Die Beamten antworteten, dass sie so etwas nicht entscheiden könnten.

Jaco Willem Kotze berichtete, dass er mit Frau und Tochter am 25. Februar aus Thailand abreiste, um in Südafrika Urlaub zu machen. Als sie am 25. März nach Bangkok zurückkehrten – er ausgestattet mit allen durch die thailändische Botschaft in Pretoria beglaubigten Dokumenten –, zwangen ihn Beamte am Flughafen, sofort nach Südafrika zurückzufliegen, weil Ausländer nach Thailand nicht mehr einreisen durften. Dabei hatte er ein gültiges Visum für einen längeren Aufenthalt und auch eine Heiratsurkunde dabei.

„Jetzt sind meine Frau und meine Tochter in Thailand, und ich sitze allein in Südafrika herum“, sagte er.

Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde hat seit dem 4. April alle ankommenden Passagierflüge untersagt und das Verbot mehrmals verlängert. Nach jetzigem Stand sollen die Flughäfen für internationale Flüge noch bis 30. Juni geschlossen bleiben.

Die Regierung ist besorgt darüber, dass Einreisende neue Corona-Fälle nach Thailand bringen könnten, da die Infektionsrate in vielen Ländern immer noch recht hoch ist, während sie in Thailand bereits seit geraumer Zeit auf eine einstellige Zahl gesunken ist.

Am 23. Mai wurden drei neue Infektionsfälle gemeldet. 68 Patienten wurden an diesem Tag wegen Covid-19 in thailändischen Krankenhäusern behandelt.

Die Behörden lassen im Ausland gestrandete thailändische Staatsangehörige in begrenzter Anzahl nach Hause zurückkehren, basierend auf der Kapazität staatlicher Quarantäneeinrichtungen und Krankenhäuser.

Vor kurzem hat die Regierung beschlossen, dass Hotels und Krankenhäuser gemeinsam „Wohlfühl“-Quarantäneeinrichtungen eröffnen können – vorausgesetzt, die Leute sind bereit, dafür zu bezahlen. Solche Einrichtungen, quasi eine Art „Qarantäne-Luxushotels, könnten ein Geschäftsmodell für finanzkräftige ausländische Touristen werden nach dem Motto „Corona-freies Thailand“.

Post source : https://forum.thaivisa.com/topic/1165374-tears-and-heartbreak-as-flight-ban-keeps-farang-thai-families-apart/

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