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Hunderttausend leere Wohnungen in Bangkok

Hunderttausend leere  Wohnungen in Bangkok

Bangkoks Eigentumswohnungsmarkt, einst ein Favorit chinesischer Investoren, steht vor einem trostlosen Jahr, da der Ausbruch des neuartigen Coronavirus Covid-19 die Käufer fernhält.

Nach Schätzungen einer Beratungsagentur für Immobilienangelegenheiten werden Ausländer im Jahr 2020 nur noch zehn Prozent des Umsatzes aus dem Wohnungskauf generieren verglichen mit einem Fünftel vor zwei Jahren. Früher sorgten chinesische Käufer für den größten Teil des Interesses aus dem Ausland, heute werden sie jedoch durch die durch die Krankheit ausgelösten Reisebeschränkungen und das dadurch bedingte Konjunkturchaos behindert.

„Es könnte sein, dass es gar keine Nachfragen von Ausländern mehr gibt“, sagte Sopon Pornchokchai, der Präsident des Beratungsunternehmens, und fügte hinzu, dass es in und um Bangkok 100.000 freie Eigentumswohnungen gibt. „Wir müssen uns auf einheimische Käufer verlassen, aber das wird nicht einfach.“

Die Bank of Thailand hat die Vorschriften für Hypothekenkredite gelockert, um inländische Käufer zu ermutigen, aber die Projektentwickler bleiben vorsichtig.

So sagte beispielsweise Naporn Sunthornchitcharoen, vom großen thailändischen Projektentwickler Land & Houses, dass das Unternehmen vor dem Segment der Eigentumswohnungen „zurückschrecke“.

Noch bevor sich Covid-19 aus China ausgebreitet hatte, ließ das ausländische Interesse nach, als sich die Aussichten für die von Handel und Tourismus abhängige thailändische Wirtschaft verdüsterten. 2019 war das Jahr des Handelskonflikts zwischen den USA und China, und der Baht wurde immer stärker.

Vorsicht ist oberstes Gebot Land & Houses plant nicht, in diesem Jahr neue Eigentumswohnungsprojekte zu beginnen. Ein anderer Entwickler, Singha Estate, ist „sehr vorsichtig“ beim Kauf von Grundstücken für Wohnangebote, da das Unternehmen Bedenken hinsichtlich eines Überangebots an Immobilien an bestimmten Standorten hat, sagte die Firmenmitarbeiterin Maysenee Ratnavijarn.

Die Verlangsamung des Immobiliensektors gehört zu den vielen Herausforderungen für die thailändische Wirtschaft im Jahr 2020. Das Wachstum des Bruttoinlandprodukts könnte in diesem Jahr nur 1,5 Prozent betragen, ein Sechsjahrestief, wie eine Regierungsbehörde kürzlich prognostizierte. So schlecht ging es der Wirtschaft zuletzt nach dem Militärputsch 2014.

Der Immobilienentwicklungsindex Thailands ist in den letzten zwölf Monaten um etwa 19 Prozent gefallen, deutlich mehr als der Rückgang des gesamten thailändischen Aktienmarkts von neun Prozent.

Laut Phattarachai Taweewong, dem stellvertretenden Direktor der thailändischen Einheit der Colliers International Group, haben die Projektentwickler im ersten Quartal 2020 schätzungsweise rund 6000 neue Eigentumswohnungen in Bangkok auf den Markt gebracht, was einem Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

„Im Jahr 2020 haben wir eine schwierige Situation“, sagte Phattarachai. „Hoffentlich kann der Markt in den nächsten drei Jahren wieder zu einem ausgewogenen Angebot und einer ausgewogenen Nachfrage zurückkehren.“

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