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Ein See ohne Wasser

Bei den vielen Nachrichten über das neuartige Coronavirus Covid-19 sollte nicht vergessen werden, dass es auch andere Probleme gibt. Neben der Luftverschmutzung – über diese berichteten wir in der letzten HALLO – Ausgabe – ist das die Dürre.

In den Medien gab es kürzlich einen Bericht darüber, dass einer der stellvertretenden Bürgermeister Pattayas zusammen mit dem Chef der Wasserwerke von Pattaya und mehreren Beamten zum Mabprachan Lake gefahren war, um dort die Götter um Regen zu bitten.

Die Wasserversorgung in Pattaya soll gesichert sein, zumindest bis Juni. Doch die Berichte sind widersprüchlich. Und wenn der Chef der Wasserversorgung keinen anderen Weg mehr sieht, als die Götter um Wasser zu bitten, muss die Lage als ernst beschrieben werden.

Ein Blick auf den Mabprachan Lake, einem der Hauptwasserversorger für Pattaya, zeigt dann auch, wie groß das Problem tatsächlich ist.

Da, wo der See einmal war, eigentlich sein müsste, ist nichts – bis auf ein paar Grünflächen. Irgendwo hinten, ganz weit weg, scheint noch etwas Wasser zu sein. Viel ist es jedoch nicht.

Es gibt auch Positives: Am See verläuft ein gut ausgebauter Fahrradweg. So etwas Vorbildliches sollte es in Pattaya öfter geben. Leider riskieren Fahrradfahrer – und auch Fußgänger – ihr Leben, wenn sie sich auf eine normale Straße trauen. Das ist nicht übertrieben.

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