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Schwierige Zeiten für Auswanderer

Schwierige Zeiten für Auswanderer

Da die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter zunimmt, mussten sich in Thailand lebende Ausländer besonders anpassen.

Seit dem 3. April ist im ganzen Land eine sechsstündige nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Die Leute dürfen zwischen 22 Uhr und vier Uhr morgens ihr Zuhause nicht verlassen. Ausnahmen bilden lediglich medizinisches Personal, Kranke, die in ein Hospital wollen, und Personen, die für Transport- oder Logistik arbeiten. Das neonbeleuchtete Bangkok hat sich in eine Geisterstadt verwandelt.

Die Auswirkungen der Anti-Coronavirus-Maßnahmen waren fast sofort zu spüren.

  1. Geoffrey Walsh, ein britischer Rentner, der in Bangkok lebt, sagte, sein Leben habe sich verändert.

„Ich wohne in der Wireless Road. Die Gegend ist viel ruhiger als früher. Ich gehe zweimal pro Woche raus, um in einem Supermarkt im Central Chidlom Lebensmittel einzukaufen. Da ich einer Risikogruppe angehöre [älteren Menschen], bleibe ich zu meiner eigenen Sicherheit meist zu Hause. Glücklicherweise hilft mir meine Partnerin beim Einkauf“, sagte er.

Walsh meinte, er verbringe jetzt seine Zeit damit, Bücher zu lesen und die Nachrichten über das Coronavirus zu verfolgen. Er äußerte sich besorgt über die Kommunikation der Regierung mit der Öffentlichkeit und die Visumsbestimmungen für im Land lebenden Ausländer.

„Ich muss mich alle 90 Tage melden, und jedes Jahr Ende April mein Rentnervisum erneuern. Wenn ich jedoch zur Immigration gehe, kann ich nicht sehen, dass da zwischen den Leuten ein Meter Abstand eingehalten wird“, sagte er.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus hat die Immigration Ausländer daran erinnert, dass sie die Behörde online bzw. per Einschreiben über ihren Wohnsitz informieren bzw. die 90-Tage-Meldung durchführen können. Viele haben sich jedoch darüber beschwert, dass das Online-System unzuverlässig ist. Diese Antragsmethoden stehen außerdem für langfristige Visumsverlängerungen nicht zur Verfügung.

Das hat sich nun glücklicherweise erst einmal erledigt, weil am 8. April eine allgemeine Visumsamnestie ausgesprochen wurde und Visa automatisch bis zum 30. April verlängert werden. Das gilt auch für die 90-Tage-Meldung.

Michael Sobelman, ein amerikanischer Rentner in Khon Kaen, sagte, er unterstütze die Ausgangssperre, damit die Ausbreitung von Covid-19 eingedämmt werden kann.

„Es war fast unmöglich, Menschen auf Distanz zu halten. Wissen Sie, ich habe viele Leute gesehen, die in Bars und Restaurants keine Schutzmasken trugen. Sie nahmen keine Rücksicht auf die Anordnung. Ich bin froh, dass diese Geschäfte vorerst geschlossen sind“, sagte er.

Sobelman meinte jedoch, dass der Ausbruch des Coronavirus ihm wahrscheinlich Probleme bereiten wird, wenn er sein Rentnervisum erneuern muss, das im August abläuft.

„Normalerweise fliege ich zurück, um mein Visum beim thailändischen Konsulat in New York zu verlängern, aber dieses Jahr geht das nicht, weil die Situation kritisch ist. Ich kann in Thailand kein Bankkonto eröffnen, da die Banken derzeit geschlossen sind. Als ich mich an die Immigration wandte, ging niemand ans Telefon“, sagte er.

Die 49 Jahre alte Li Min, eine in Thailand ansässige Reporterin der China Media Group, sagte, sie müsse sich auf Telefoninterviews beschränken und gehe nur bei Bedarf einkaufen.

„Es ist traurig, Thailand ist ein Tourismusland, und es gibt jetzt sogar kaum einheimische Touristen“, sagte sie.

„Allerdings ist es nachts ruhig, Motorräder oder Tuk-Tuks machen keinen Lärm, also schlafe ich momentan tief und fest“, sagte sie kichernd.

Einige Ausländer sind von dem teilweisen Lockdown nicht direkt betroffen, da sie von zu Hause aus arbeiten können.

Sie sind jedoch der Meinung, dass der Ausbruch des Coronavirus ein Weckruf für die Menschen sein sollte, neue Lebensweisen auszuprobieren.

Goustan Bodin, ein französischer Landschaftsarchitekt, sagte, die Coronavirus-Krise zeige unsere übermäßige Abhängigkeit vom System, um zu überleben.

„Das System ist sehr empfindlich, doch Selbstversorgung kann uns widerstandsfähiger und autonomer machen. Wenn ein Problem auftritt, können wir uns nicht mehr so sehr darauf verlassen, ob das System Wasser, Strom und Lebensmittel liefert“, sagte der Gründer der HyperTree-Gruppe, die anstrebt, Stadtbewohner wieder mit der Natur zu verbinden.

„Anfänger können unsere Facebook-Seite ‚Grow Learning Gardens’ besuchen und mich kontaktieren, um bei der Einrichtung von Balkongärten zu helfen. Es ist gut, ein Netzwerk zu haben, das in schwierigen Zeiten helfen kann“, sagte er.

Kelvin Ng aus Singapur, der Bildungstechnologie in Thailand vertreibt, sagte, die Schulen hätten sich nicht auf Pandemien vorbereitet und seien daher für das Online-Lernen schlecht gerüstet.

Online-Lernen sei aber eine Notwendigkeit und für die Schüler ein Ausweg, da die Pandemie weiterhin andauere und kein Ende absehbar sei, sagte er. „Beispielsweise sind die Schulen in Hongkong seit Januar geschlossen. Sie bleiben geschlossen, bis sich die Situation verbessert. Daher sollten Offline- und Online-Lernen kombiniert werden.“

Post source : https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1893730/expats-feel-the-pain-of-a-pandemic

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