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Nächtliche Ausgangssperre

Nächtliche Ausgangssperre

Jetzt doch: Nächtliche Ausgangssperre

Nachdem Regierung und die jeweiligen Provinzverwaltungen ein geradezu föderales System an den Tag legten, weil in jeder Provinz eine andere Verordnung galt, kam am 3. April die landesweite nächtliche Ausgangssperre.

Es ist nicht erlaubt, zwischen zehn Uhr abends und vier Uhr morgens das Haus zu verlassen. Diese Regelung gilt für ganz Thailand.

Zunächst war angeordnet worden, dass alle Geschäfte und Supermärkte in Bangkok, einschließlich der Supermarktketten 7-Eleven und Family Mart von Mitternacht bis fünf Uhr morgens schließen müssen.

Nur zwei Tage war diese Meldung überholt, weil dann die landesweite nächtliche Ausgangssperre verhängt wurde.

Davon abgesehen sind in Bangkok ab sofort sind auch alle Parks bis mindestens 30. April gesperrt.

„Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Menschenansammlungen so weit wie möglich reduzieren müssen, sagte Pongsakorn Kwanmuang, Sprecher der Bangkoker Stadtverwaltung (BMA).

Alle zurzeit geschlossenen Veranstaltungsorte würden wieder geöffnet, wenn wissenschaftliche und medizinische Beweise darauf hinweisen, dass dies möglich wäre, fügte er hinzu.

Die Verordnung ist die neueste in der Reihe der schrittweisen Schließung verschiedener Veranstaltungsorte und Beschränkungen in Bangkok und den meisten Teilen Thailands nach der Ausrufung des Notstandes am 26. März, die der Regierung in Krisenzeiten absolute Macht verleiht.

Bangkok hatte bereits seit Mitte März Schulen, Universitäten, Einkaufszentren, Restaurants, Sportstätten, Spas, Fitnessstudios, Salons, Kinos, Theater und viele andere Orte geschlossen. Die Hauptstadt verzeichnete einen starken Anstieg der Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus. Covid-19 hat sich inzwischen auf 60 der 77 Provinzen des Landes ausgeweitet.

Die meisten Provinzen mit bestätigten Fällen haben ähnliche Schließungen und Beschränkungen angeordnet, jedoch in ihrem eigenen Tempo mit ihren eigenen Spezifikationen – von Buddha-Amulett-Läden über Tiermärkte und Krabbenzüchtereien bis hin zu Schönheitskliniken. Das normalerweise zentralistisch regierte Land kam auf einmal recht föderal daher.

Die Touristenhochburg Phuket war die erste Provinz der derzeit vier Provinzen, die am 28. März eine „sanfte“ nächtliche Ausgangssperre zwischen 20:00 und 03:00 Uhr verhängt hat. Sanft heißt, es wurde „um Kooperation gebeten“. Es gab  keine Strafe, falls sich jemand nicht an diese Ausgangssperre hielt. Die Nachricht, dass in Phuket oder anderswo angeblich ein Bußgeld von 200 Baht fällig wäre, wenn man sich nachts auf der Straße befindet, wurde als „Fake News“ dementiert.

Das hat sich jetzt geändert. Wer zwischen 22 Uhr und vier Uhr auf der Straße angetroffen, wird muss mit einem Bußgeld von bis zu 40.000 Baht rechnen oder sogar einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren.

Ein im Rahmen des Notstandsdekrets erlassene Verordnung verbietet alle Arten von Versammlungen. Im Falle der Zuwiderhandlung droht ebenfalls eine zweijährige Freiheitsstrafe.

Abgesehen von der Schließung der Strände, der Zoos und der Fußgängerzonen hat Phuket den Zugang per Straße und Meer gesperrt. Die Insel kann nur noch mit dem Flugzeug verlassen werden. Allerdings soll der Flughafen am 10. April geschlossen werden.

Die nächtliche Ausgangssperre soll die Menschen vom Feiern abhalten. Denn Feiern kann die Ausbreitung des Virus erhöhen, sagten Beamte.

Mehrere Provinzen wie Sakon Nakhon im Nordosten des Landes haben zudem den Verkauf von Alkohol auch ohne bestätigte Infektion am 31. März bis mindestens Mitte April komplett verboten.

„Menschen neigen dazu, gemeinsam zu trinken. Viele Jugendliche halten sich gerne vor den Läden auf und trinken etwas“, erklärte Pipat Ekpapan, Gouverneur der nördlichen Provinz Phitsanulok, die Prohibition.

Wenn die Leute im stillen Kämmerlein vor sich hin trinken würden, wäre das alles kein Problem. So aber ist dort ist der Verkauf von Alkohol mit Strafandrohung von einem Jahr Haft verboten worden.

Die an Bangkok angrenzende Provinz Nonthaburi hat nach Bangkok die höchste Anzahl von Corona-Fällen. Ein kompletter Lockdown kommt jedoch nicht in Frage, weil die meisten Einwohner von Nonthaburi in Bangkok arbeiten.

„Es ist kein vollständiger Lockdown erforderlich. Ich glaube, die Situation ist immer noch unter Kontrolle “, sagte der Gouverneur von Nonthaburi, Sujin Chaichumsak, unter Berufung auf verschiedene in der Provinz umgesetzte Maßnahmen wie Temperaturkontrollpunkte auf den Straßen mit Gesundheitsbeamten, die bereit sind, diejenigen zu versorgen, bei denen Symptome festgestellt wurden.

Als Reaktion auf die Besorgnis, dass die Menschen die empfohlene Ausgangssperre möglicherweise nicht ernst nehmen, sagte Herr Sujin: „Jetzt gibt es sowieso kaum noch jemanden, der sein Zuhause verlässt. Das ist überhaupt kein Problem.“

Über die drei mehrheitlich von Moslems bewohnten südlich gelegenen Provinzen an der Grenze zu Malaysia – Yala, Pattani und Narathiwat – wurde am 29. März der Lockdown verhängt. Es ist weder die Ein- noch Ausreise in die Provinzen gestattet.

Das geschah, nachdem sich Thais Ende Februar bei einer großen religiösen Versammlung in einer Moschee außerhalb von Kuala Lumpur infiziert hatten und das Virus bei ihrer Rückkehr in den Süden Thailands einschleppten.

„Ich bin überrascht, dass diese Regierung in ihrer Verwaltung dezentralisiert ist. Das kann aber hilfreich sein, da jede Region in Thailand geographische Unterschiede aufweist. Es ist noch zu früh, um sagen zu können, ob alle Maßnahmen wirksam sind“, sagte der Epidemiologe Dr. Weerasak Jongsuwiwanwong.

In Thailand gab es am 3. April 1978 Covid-19-Erkrankte und 19 Todesfälle. 581 Infizierte erholten sich.

Post source : https://www.straitstimes.com/asia/se-asia/coronavirus-bangkok-orders-shop-closures-from-midnight-to-5-am

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