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Corona: Die Armen trifft es besonders

Corona: Die Armen trifft es besonders

Corona: Die Armen trifft es besonders

Die Armen und Arbeiter sind wie alle anderen vom Ausbruch des neuartigen Coronavirus und der damit einhergehenden Schließung von Unternehmen betroffen. Diese Menschen benötigen am dringendsten staatliche Unterstützung.

Während diejenigen, die der Mittel- und Oberschicht angehören, Zugang zu medizinischen Einrichtungen haben und meist einem Beruf nachgehen, der es ihnen ermöglicht, von zu Hause aus zu arbeiten, und genügend Platz lässt, um sozialen Abstand zu halten (Social Distancing), haben viele Arbeiter, nicht dieses Privileg.

Ratchani Cheausuwan ist 56 Jahre alt und steht für Zehntausende von Arbeitnehmern, die am stärksten vom Covid-19-Ausbruch und der anschließenden Schließung von Schulen und Unternehmen betroffen sind.

Sie ist behindert, ihr rechter Arm ist gelähmt. Sie kümmert sich um vier Enkelkinder und eine Tochter, die an einer psychischen Erkrankung leidet.

Vor dem Ausbruch und der anschließenden Notverordnung verdiente sie ungefähr 300 oder 400 Baht pro Tag und verkaufte Snacks an einer der Schulen in ihrer Nachbarschaft. Sie lebt in der Gemeinde Khlong Toei, nur wenige Autominuten von Bangkoks Geschäftsviertel in der Innenstadt entfernt.

Jetzt ist das einzige Einkommen, auf das sie zurückgreifen kann, die staatliche Invalidenrente in Höhe von 800 Baht pro Monat.

„Es ist sehr schwierig, und ich bin sehr frustriert. Früher konnte ich etwas unternehmen und aktiv bleiben“, sagte Ratchani, die in der Schule keine Snacks mehr verkaufen kann.

„Die Putzfrau in der Schule sagte, die Schule werde auf unbestimmte Zeit geschlossen.“

Penwadi Sangchan ist Direktorin der Duang Prateep Foundation. Sie kümmert sich um benachteiligte Menschen in dicht besiedelten Gemeinden.

Sie sagte: „Wenn es eine nationale Krise gibt, sind diejenigen betroffen, die auf tägliche Einnahmen angewiesen sind, wie Händler oder Arbeiter. Und das ist bei den meisten Menschen in Khlong Toei der Fall.

Die städtische Mittel- und Oberschicht kann zu Hause auf der Couch mit einem Laptop sitzen und über Skype und andere Anwendungen arbeiten. Händler und Arbeiter haben aufgrund ihrer Tätigkeit nicht das gleiche Privileg“, sagte Penwadi. „Tagelöhner können nicht arbeiten. Sie sind stark betroffen. Sie können nicht einmal Lebensmittel auf Vorrat anschaffen, weil sie kein Geld haben, welche zu kaufen.“

In Khlong Toei leben etwa 100.000 Menschen, die sich sowohl aus Einwohnern als auch aus illegalen Grundstücksbesetzern zusammensetzen und auf engstem Raum wohnen.

In einer Gemeinde wie Khlong Toei ist ein Haus im Grunde ein Raum, in dem eine ganze Familie lebt. Es gibt keine separate Küche, kein abgetrenntes Schlaf- oder Wohnzimmer. Daher kann hier kein Abstand zueinander eingehalten werden.

Penwadi sagte: „Wenn sich jemand mit dem Virus infiziert, wird das ein großes Problem, da alle so nahe beieinander leben. Wie wollen Sie diese Leute unter Quarantäne stellen?“

Ratchani sagte: „Bitte helfen Sie uns. Wir sehen keinen Ausweg.“

Auf die Frage, ob ihre Gemeinde staatliche Unterstützung erhalten habe, sagte sie, sie sei „verletzt“, weil es so scheine, als ob sich „niemand darum kümmert. Sie fügte hinzu: „Ich will weinen. Es wird nicht besser.“

Ratchanis Nachbarn sind Nid und ihre Schwiegertochter. Die beiden leben wie Ratchani in einem Einzimmerhaus. Nid verkauft auf der Straße Snacks. Ihre Schwiegertochter arbeitete in einem Restaurant. Sie wurde kürzlich entlassen.

„Der Staat sollte zumindest kostenlose Masken ausgeben. Sie sind so teuer und sehr wichtig“, sagte Nid. „Wir haben kein Geld und können uns keine leisten.“

Die Regierung hilft, indem man sich auf der Website „Niemand bleibt zurück“ registrieren und einen monatlichen staatlichen Zuschuss von 5000 Baht beantragen kann. Die Zahlung soll erst einmal drei Monate erfolgen.

Der Fonds wurde für drei Millionen Menschen budgetiert, aber bislang haben sich ungefähr 20 Millionen Bürger registriert.

Ratchani kann keinen Antrag stellen. „Wie soll ich das machen?“, fragte sie. „Ich habe ein sehr einfaches Telefon, eines, mit dem ich anrufen und angerufen werden kann.“

Penwadi sagte: „Viele Arbeiter und ältere Menschen haben kein Internet auf ihren Handys. Sie können nicht so wie andere Leute Informationen erhalten.“

Post source : https://thisrupt.co/society/covid-19-crisis-the-poor-left-behind/

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