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Tourismus im Sturzflug

Tourismus im Sturzflug

Das Coronavirus zwingt Hoteliers im Seebad in die Knie, weil die chinesische Regierung Reisegruppen zurzeit keine Auslandsreisen mehr gestattet.

Reihenweise stornierten Reiseveranstalter gebuchte Zimmer in Pattaya, sagte Pakmon Wongyai, die Präsidentin des thailändischen Hotelverbandes, Region Ost.

Reisegruppen machen etwa 40 Prozent aller chinesischen Touristen inh Thailand aus. Letztes Jahr kamen fast elf Millionen Chinesen nach Thailand, das ist ein Anteil von fast 30 Prozent.

Doch auch Individualreisende werden sich inzwischen zweimal überlegen, ob sie ins Ausland wollen. Schon Anfang Februar verwehrten mehrere Länder chinesischen Staatsbürgern generell die Einreise. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Urlauber in Quarantäne müssen.

Pakmon, selbst Hotelbetreiberin, sagte, dass einige Hotels aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus und der darauf folgenden Stornierung von Gruppenreisen eine Auslastung von nur noch zehn Prozent oder noch weniger verbuchten.

Auch die Bootsbetreiber hat es hart getroffen. Laut Angaben eines großen Reiseveranstalters werden viele Ausflugsboote zumindest in den nächsten Monaten vor Anker liegen. Dies hängt von der Anzahl der Stornierungen ab.

Laut Nathapong Manasom, Chef von NPE Tour, bleiben chinesische Reisebüros mindestens Anfang März geschlossen. Danach wolle man sehen, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Nathapong entließ mehrere Mitarbeiter, die übrigen arbeiten nur noch zehn bis 15 Tage pro Monat mit weniger Gehalt und sind mit der Wartung der Boote beschäftigt.

Wenn sich die Situation bis April nicht verbessere, müsse er alle Angestellten entlassen, sagte er.

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