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Ende für AKW Philippsburg

Ende für AKW Philippsburg

Im Wege der Klimakrise, das heißt, um den CO2-Ausstoß zu verringern, wurde Ende letzten Jahres das Atomkraftwerk Philippsburg abgeschaltet.

Das ist Satire, denn da Atomkraftwerke im laufenden Betrieb ganz genau 0 (in Worten: null) CO2 ausstoßen, hat das eine natürlich nichts mit dem anderen zu tun.

Die übrigen sieben Atomkraftwerke sollen noch bis Ende 2022 laufen. Wenn sie am Netz blieben, könnten sogleich zwei Drittel der Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden. Abschaltung nicht morgen oder übermorgen, sondern sofort. Einsparung: 56 Millionen Tonnen CO2 – jedes Jahr.

Das ist keine Satire, ist ist wirklich so.

Aber bei den Klimazielen der Regierung und der vielen Organisationen – angefangen von Greenpeace bis hin zu Fridays For Future geht es nicht um Logik.

Wenn es um Logik ginge, dann sähe die so aus: Deutschland braucht etwa 60 Atomkraftwerke, um das ganze Land sicher und stabil mit Strom zu versorgen. Der CO2-Aussoß beträgt dann 0, und man kann sich um andere Dinge kümmern wie zum Beispiel die Emissionen bei Fabriken, im Straßenverkehr etc.

So aber sieht sich Deutschland als Vorreiter einer sogenannten Klimawende, die nicht funktionieren kann. Denn:

Woher kommt der Strom? Ganz sicher nicht aus Windmühlen.

Ein Kernkraftwerk produziert etwa 1400 Megawatt. Es spielt keine Rolle, wie das Wetter ist. Das entspricht einer Strommenge, die rund 2800 Windmühlen produzieren – wenn der Wind weht. Oder Solarpaneele, die 14.000 Fußballfelder groß sein müssten – wenn die Sonne scheint.

Die Autoindustrie in BadenWürttemberg bangt nach der Abschaltung von Philippsburg um den dringend benötigten Strom. Politiker beruhigen.

Wenn der in Deutschland produzierte Strom nicht reicht, dann kommt er eben aus dem Ausland. Zum Beispiels aus Frankreich. Dort sollen sechs neue Atomkraftwerke gebaut werden, die dann Strom nach Deutschland liefern könnten.

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