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Straßenbahn: Weniger Verkehr, weniger Unfälle

Straßenbahn: Weniger  Verkehr, weniger Unfälle

Pattayas Bürgermeister hat ein rosiges Bild von Pattayas Zukunft gemalt, als die Pläne für einen Straßenbahnnetz vorgestellt wurden. Das Projekt, in dem wir im HALLO bereits berichteten, scheint langsam Gestalt anzunehmen.

Der Bürgermeister Sontaya Khunpleum versprach, dass es nach dem Bau der Straßenbahn weniger Verkehr und weniger Unfälle geben würde.

Gleichzeitig würden Bürger und Touristen im Seebad ein komfortableres Leben führen können, versicherte er.

Auch wenn die Pläne Gestalt annehmen, wurde Stillschweigen darüber bewahrt, wann sie umgesetzt werden sollen. Klar ist bislang nur, dass eine 70-Millionen-Baht-Machbarkeitsstudie bis Mitte 2020 vorliegen soll, wie Bürgermeister Sontaya versicherte.

Das Straßenbahnsystem soll an den Schnellzug angeschlossen werden, der die drei Flughäfen Suvarnabhumi in Samut Prakan, Don Mueang in Bangkok und U-Tapao in Rayong miteinander verbindet.

Die Straßenbahn ist Teil der Entwicklung des Eastern Economic Cor-ridor (EEC), mit der 2016 begonnen wurde, um die Verkehrswege und die Infrastruktur an der Ostküste zu verbessern. Das ist eine Grund-voraussetzung für die Pläne, den Osten weiter zu industrialisieren.

Bürgermeister Sontaya meinte auch, dass es Touristen und Einwohner in Pattaya in Zukunft bequemer haben werden. Er versprach, dass die Straßenbahn weniger Verkehr und weniger Unfälle bedeuten würde. Dies wäre, so Sontaya, sowohl in Bezug auf den Verlust von Menschenleben als auch in Bezug auf Verletzungen von Vorteil, bringt aber auch wirtschaftliche Erträge, insbesondere in Bezug auf den Verkehr.

Er mahnte jedoch an, dass noch viel zu tun sei. Nach Abschluss der Mach-barkeitsstudie und Umweltverträglichkeitsprüfung Mitte 2020 werde es eine Konsultationsphase geben.

Hier sollen auch andere Verkehrsmittel untersucht werden, die es derzeit in Pattaya gibt und die auch genutzt werden.

Das Projekt sei gewaltig, und es stehe noch nicht fest, wie man es finanzieren könne, sagte Bürgermeister Sontaya. Fest steht, dass eine Finanzierung des Milliarden-Baht-Projekts aus staatlichen und privaten Mitteln vorgesehen ist.

Während die Zukunft von der Stadtverwaltung in rosigen Farben ausgemalt wird, sehen Kritiker einen langen und steinigen Weg vor sich, der mit Be-hinderungen und Ver-kehrsstaus gepflastert sein wird.

Einige meinten auch, dass sämtliche Infra-strukturverbesserungen in Bangkok keinesfalls zu weniger Autoverkehr führten – trotz jahrelangem Verkehrschaos in der Hauptstadt, während dort Hoch- und U-Bahnprojekte verwirklicht werden.

Völlig offen ist auch, wann mit dem Straßenbahnbau be gonnen wird und wie hier ein Zeitplan aussehen könnte.

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