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Regisseur verteidigt seinen Höhlenfilm „The Cave“

Regisseur verteidigt seinen Höhlenfilm „The Cave“

Der Regisseur des Films, derauf der Rettung der zwölf Jugendlichen und ihres Trainers in einer Höhle in Chiang Rai im Jahr 2018 basiert, wies Anschuldigungen zurück, dass sein Film stark von den tatsächlichen Ereignissen abweiche.

Der frühere Gouverneur von Chiang Rai, Narongsak Osotthanakorn, der die Rettungsbemühungen leitete, um die zwölf jungen Fußballer und ihren Trainer aus der Luang-Höhle zu bergen, hat Teile des Films bei einer Vorführung als ungenau eingestuft.

Doch Regisseur Tom Waller bestritt das und sagte, der Gouverneur hätte sich vor seiner Kritik den Film kompletten Film ansehen sollen.

„Ich möchte nicht, dass er meinen Film als ungenau bezeichnet, nur weil er die Trailer gesehen oder Kritiken gelesen hat, in denen steht, dass wir den Film gemacht haben, um Beamte zu verspotten“, schrieb Waller online. „Wenn er den Film zu Ende gesehen und mich dann kritisiert hätte, dann hätte ich das akzeptiert.“

The Cave wird als „basierend auf wahren Ereignissen“ bezeichnet und ist eine Darstellung der Rettungsbemühungen in der Luang-Höhle im Juni und Juli 2018, die die weltweite Aufmerksamkeit erregte.

Ein Journalist, der als Korrespondent vor Ort über die Rettungsaktion berichtete und sich im Film selbst spielt, sagte, dass die Fakten sehr wohl korrekt dargestellt würden.

Es gebe tatsächlich Szenen, von denen man annehmen könnte, dass sie erfunden wurden, doch auch sie basieren auf Tatsachen, meinte der Journalist.

Narongsak kritisierte den Film, weil diesem eine Darstellung der „Einheit“ der Thais fehle, die sich zusammengetan hätten, um die 13 Fußballer zu finden und zu retten.Besonders beleidigt war er von einer Szene, in der der Pumpenhersteller Nopadon „Pooyai Tan“ Niyomka von einem Park-Ranger grob abgewiesen wurde, als er seinen Dienst anbot, beim Abpumpen von Wasser in der Luang-Höhle zu helfen.

„Das könnten Geschichten sein, die der Regisseur von anderen Leuten gehört hat, ohne die Fakten zu überprüfen, und hier macht man sich über die Arbeit thailändischer Beamter lustig“, beschwerte sich Narongsak.

Diese Szenen könnten als dramaturgische Auflockerung eingebaut sein, dennoch würden sie Beamte verletzen und traurig machen, sagte er.

Berichten zufolge sah Narongsak vor seiner Kritik nur drei Minuten des Films.

Später nutzte Waller seine Social-Media-Plattform, um die filmische Darstellung der Ereignisse zu verteidigen.

„Er ist verärgert, dass wir uns über die thailändischen Behörden lustig gemacht haben eigentlich haben wir uns nicht über sie lustig gemacht, denn so ist das passiert!“, schrieb er in einer Antwort auf die Kritik.

Tatsächlich soll es Narongsak höchst selbst gewesen sein, der den Pumpenhersteller Nopadon abwies, nachdeem dieser seine dringend benötigten Wasserpumpen quer durch das Land transportiert hatte.

Sogar die Szene mit Premierminister General Prayuth Chanocha, der den Höhlenrettern vorschlägt, Thai-Frauen zu heiraten vom Publikumals eine der witzigsten Momente im Film angesehen, basiert auf tatsächlichen Ereignissen.

Narongsak wollte vorerst keine weitere Stellungnahme abgeben. Es hieß lediglich, dass er den Film nicht gesehen habe, aber seine Tochter. Diese sei bis zum Schluss geblieben und
habe dann den ehemaligen Gouverneur „im Detail“ über den Filminhalt informiert.

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