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Futschi auch bei Audi

Futschi auch bei Audi

In der letzten HALLO-Ausgabe hatten wir über den massiven Abbau von Arbeitsplätzen in Deutschland berichtet. Informationen aus erster Hand kann man beispielsweise auf Twitter unter dem Hashtag „futschi“ finden.

Es gibt aber mitunter einen derartig massiven Stellenabbau, dass sogar die Mainstream-Medien darüber berichten.

Dieses Mal hat es den Automobil-hersteller Audi erwischt, der der Belegschaft wunderbar in der Vor-weihnachtszeit ankündigte, dass dort 9.500 Stellen abgebaut werden.

So nimmt die Zerschlagung der deutschen Automobilindustrie immer deutlichere Formen an. Wenn das die Umwelthüpfer erreichen wollten, dann sind sie fast am Ziel.

Nach Angaben des Konzerns soll der Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen und sozialverträglich vonstatten gehen. Die Beschäftigen, die noch in Ingolstadt und Neckarsulm arbeiten, es sind etwa 50.000, sollen immerhin eine Garantie erhalten, dass sie mindestens bis Ende 2029 ihre Jobs behalten können.

Beobachter überrascht die Nachricht nicht, denn die Geschäftsführung hatte schon länger mit dem Betriebsrat über ein „Zukunftspaket“ verhandelt. Der Arbeitsplatzabbau dürfte das Ergebnis dieser Verhandlungen sein.

Der Stellenabbau ist notwendig, weil immer weniger Autos gebaut werden. Die Kapazität des Werkes in Neckarsulm beträgt 300.000 Fahrzeuge pro Jahr. 2019 wurden aber das dritte Jahr in Folge weniger als 200.000 Fahrzeuge gebaut.

Aber je weniger Autos gebaut werden, umso stärker steigen gleichzeitig die Produktionskosten.

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