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Fluggesellschaften zeigen Thai-Piloten lange Nase

Fluggesellschaften zeigen Thai-Piloten lange Nase

Laut Präsidenten des Ausbildungszentrums für thailändische Piloten, dem Civil Aviation Training Center, finden thailändische Piloten nach dem Abschluss trotz der weltweit hohen Nachfrage in der Luftfahrtindustrie keine Arbeit.

Internationale Fluggesellschaften konkurrieren darum, Piloten Arbeitsplätze anzubieten, aber „unsere Piloten finden keine Jobs“, sagte Admiral Piya Atmungkun.

Zwischen 600 und 700 neu ausgebildete Piloten haben Mühe, sich einen Platz in einem Cockpit zu sichern, sagte er.

Luftfahrtprogramme und Pilotentrainingsschulen sind aus dem Boden geschossen, doch viele erfüllen laut Admiral Piya nicht die internationalen Standards.

Es werden ständig neue Piloten ausgebildet, ohne dass bekannt ist, wie viele von ihnen tatsächlich von Fluggesellschaften eingesetzt werden können. Dies habe zu einem Überangebot an Piloten geführt, die nicht auf dem neuesten Stand seien, sagte er.

Es sei wahr, dass es einen Pilotenmangel gebe, aber es werden erfahrene Piloten gesucht, nicht solche, die gerade ausgebildet wurden, sagte Admiral Piya.

Er glaubt, dass der Plan, im Eastern Economic Corridor (EEC), der Östlichen Wirtschaftssonderzone, eine „Stadt der Luftfahrt“ zu bauen, das Angebot an einheimischem Luftfahrtpersonal noch weiter erhöhen wird.

„Schon vor der offiziellen Eröffnung des EEC gab es eine hohe Zahl von Luftfahrtabsolventen“, sagte Admiral Piya.

„Aber Unternehmen beschäftigen sie nicht, weil sie nicht nach internationalen Standards zertifiziert sind.“

Eine Lösung wäre laut Admiral Piya der Vorschlag der Internationalen ZivilluftfahrtOrganisation, in Thailand ein Luftfahrt-Kompetenzzentrum im EEC einzurichten, an dem auch Schüler aus dem Ausland ausgebildet werden sollten.

Wenn es grünes Licht gegeben würde, könnte das neue Zentrum qualitativ hochwertige Schulungen zu einem günstigeren Preis als in anderen Ländern wie Singapur anbieten, sagte er.

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