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Konzerte schaden Umwelt

Konzerte schaden Umwelt

Jetzt hat die Klimahysterie auch die Rockmusik erreicht. Noch wird Rockmusik nicht verboten, aber: Coldplay kündigte an, so lange nicht mehr auf Tour zu gehen, bis Konzerte der Umwelt einen Nutzen bringen.

Coldplay hatte ursprünglich vorgehabt, mit dem neuen Album auf Tour zu gehen. Doch diese Pläne wurden auf Eis gelegt, da Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen von Konzerten bestehen.

„Wir gehen mit diesem Album nicht auf Tour“, sagte Frontmann Chris Martin. „Wir nehmen uns in den nächsten ein oder zwei Jahren Zeit, um herauszufinden, wie unsere Tour nicht nur nach-haltig sein, sondern wie sie aktiv von Nutzen sein kann.

Wir alle müssen die beste Art und Weise herausfinden, wie wir unsere Arbeit machen“, fuhr er fort und sagte, die Band wolle, dass ihre zukünftigen Tourneen „einen positiven Einfluss haben“.

Nach der Veröffentlichung des neuen Albums Everyday Life wollen die Bandmitglieder von Coldplay nicht Monate unterwegs sein, sondern gaben nur zwei Konzerte in Jordanien, die kostenlos auf YouTube für ein globales Publikum ausgestrahlt wurden.

Die Konzerte fanden bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang in Amman statt und spiegelten die beiden „Seiten“ ihres neuen Albums wider.

Die britische Band ging zu letzt mit A Head Full of Dreams auf Welttournee, auf der sie 2016 und 2017 auf fünf Kontinenten auftraten und 122 Konzerte gaben.

„Unsere nächste Tournee wird die bestmögliche Version einer Umwelttour sein“, sagte Martin. „Wir wären enttäuscht, wenn sie nicht klimaneutral wäre. Das Schwierigste wäre, auf das Fliegen verzichten zu müssen. Aber wir träumen zum Beispiel davon, dass es eine Show geben könnte, die mit Solarstrom betrieben wird und in der kein Einwegkunststoff verbraucht wird.

Der WWF begrüßte die Initiative von Coldplay und sagte: „Es ist fantastisch, weltberühmte Künstler zu sehen, die sich für den Schutz des Planeten einsetzen.“ Das sagte Gareth Redmond-King, der beim WWF für das Thema Klimawandel zuständig ist. „Wir alle haben die Verantwortung, angesichts dieser Klima- und Naturkrise mit gutem Beispiel voranzugehen. Untätigkeit ist keine Option, wenn wir unseren Planeten für zukünftige Generationen erhalten wollen.“

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