Wichtige Mitteilung in eigener Sache: Liebe Leserinnen und Leser, es ist uns möglich, auch die HALLO-Ausgabe Mai 2020 auszuliefern. Weitere Einzelheiten können sie von Joy erfahren, Telefon 08 62 40 98 22. Wir wollen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betonen, dass das HALLO-Magazin weiterhin erscheint, sowohl als Druckausgabe als auch auf der Website. Auf letzterer finden Sie in der Kategorie „HALLO Aktuell“ aktuelle Informationen und Hintergrundberichte. Die vielen täglichen Seitenaufrufe aus Thailand und Mitteleuropa beweisen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Leute haben in diesen für alle schwierigen Zeiten ein ganz besonders großes Informationsbedürfnis. Um weiterhin eine kontinuierliche Berichterstattung zu gewährleisten, freuen wir uns über jeden Werbekunden. Die Kosten einer Online-Anzeige sind gering. Ein „Gesamtpaket“, das neben der Internet-Werbung auch eine Anzeige in der Druckausgabe umfasst, ist ebenfalls kostengünstig. Weitere Informationen unter E-Mail kontakt@hallomagazin.com oder Telefon 092 276 3541.

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Sind Alexa, Siri, Cortana und Google Assistant sicher?

Sind Alexa, Siri, Cortana und Google Assistant sicher?

Wie so oft kann diese Frage nur mit einer Floskel beantwortet werden, nämlich „Das kommt darauf an“. Denn es kommt darauf an, wie Sie den Sprachassistenten einrichten, wie Sie ihn bedienen, wo Sie ihn nutzen und ob Sie von Datenschutz oder Datensicherheit sprechen. Vorab muss jedoch klar sein, dass mit jedem neuen vernetzten Gegenstand die Angriffsfläche für Kriminelle vergrößert wird.

So verbessern Sie die Sicherheit Ihrer Geräte Alles auf Anfang: Schon vor dem Kauf können sich Verbraucher informieren und herausfinden, ob Sicherheitslücken für das gewünschte Gerät bekannt sind und behoben wurden. Bei der Inbetriebnahme gibt es dann Möglichkeiten, die Sicherheit Ihres Systems zu erhöhen. – Denn egal ob smarter Lautsprecher oder Handy, sie können direkt zu Beginn die Einstellungen nach Ihren Wünschen anpassen und so die Kommunikation des Geräts mit dem Hersteller bereits etwas verringern. Lautsprecher oder andere smarte Helfer kann man auch zusätzlich in einem WLAN „einsperren“.

Hierzu richtet man am heimischen Router ein eigenes WLAN-Netzwerk neu ein, mit dem sich dann nur Sprachassistenten, intelligente Heizungssteuerungen, Lampen, oder auch Staubsaugerroboter verbinden. Auf diese Weise sind Computer, Laptops sowie andere Geräte mit sensiblen Daten von Ihrem Smart Home getrennt und damit weniger gefährdet.

Assistenten auf mobilen Geräten sollten grundsätzlich z.B. mit einer PIN oder einem Fingerabdruck gesichert werden. Bei Heimgeräten wie Lautsprechern können häufig kritische Befehle für Einkäufe oder nicht jugendfreie Inhalte gesperrt werden. So können Kinder, Gäste oder Fremde – ob beabsichtigt oder nicht – keine unliebsamen Aufträge eingeben.

Wenn Sie einen digitalen Assistenten zudem an einem Fenster platzieren, erleichtern Sie es Kriminellen erheblich, beispielsweise Ihr smartes Türschloss zu öffnen. Die Vernetzung der smarten Helfer mit den anderen intelligenten Geräten des Haushalts macht die Sprachassistenten zu einem Knotenpunkt Ihrer IT-Sicherheit zu Hause.

Was passiert mit meinen Spracheingaben?

Über die detaillierte Verwendung der gewonnenen Daten und über die Standorte der Firmenspeicher geben die Anbieter kaum Informationen heraus. Zudem berichten Medien immer wieder von Kundendaten, die unrechtmäßig genutzt oder für andere Zwecke missbraucht wurden. Daher müssen Sie derzeit bei der Nutzung von Sprachassistenten vom schlechtesten Fall ausgehen und das Gerät so verwenden als würden Sie annehmen, dass der Anbieter auf die gesprochenen Informationen zugreift – oder sie deaktivieren die Funktion z.B. auf Ihrem Smartphone oder Smart-TV.

Spracherkennungssysteme nehmen über ein integriertes Mikrofon Ihre mündliche Eingabe wahr und leiten diese schnellstmöglich über das Internet an cloudbasierte Rechenzentren. Dort wird dann Ihr Wunsch oder Ihr Befehl erkannt, verstanden, umgesetzt und die entsprechende Reaktion auf den Weg zurück an Ihren Assistenten gesendet. Das Gerät in Ihrem Wohnzimmer gibt dann die Antwort lediglich noch aus oder startet zum Beispiel das gewünschte Lied.

Zuverlässige Erkenntnisse über verschlüsselte Kommunikation, sichere Server oder verantwortungsbewussten Umgang mit Nutzerinformationen gibt es bei den meisten Anbietern nicht. Während die großen Unternehmen weiterhin auf diese Art der Informationsverarbeitung setzen, drängen aber neue Lösungen auf den Markt, bei denen alle anfallenden Daten lokal nur auf einem Gerät verarbeitet und umgesetzt werden.

Neben den bereits genannten Einstellungen können Sie das Gerät aber ganz einfach immer nach Gebrauch auch ausschalten. So gehen Sie sicher, dass intime Gespräche nicht auf Servern in aller Welt verarbeitet und nur konkrete Befehle aufgezeichnet werden.

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