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Hochsaison in Satun

Hochsaison in Satun

Die Provinz Satun bereitete sich in dieser Hochsaison auf einen Zustrom von Touristen vor, da die wichtigsten Stranddestinationen im Tarutao National Marine Park nach einer fünfmonatigen Sperrung wieder für Tou-risten geöffnet wurden. Der Besucherandrang wird auch immer größer.

Strände im Park wie Koh Adang, Koh Rawi und Orte, an denen man gut tauchen kann, waren dieses Mal vom 16. Mai bis zum 14. Oktober gesperrt, damit sich das Ökosystem wieder erholen kann. Abgesehen davon ist es während der Monsunzeit viel zu gefährlich, dort Schwimmen zu gehen.

Samart Jaroenrit, Präsident des Tourismusverbandes und Tourismusrates von Satun, sagte, dass Koh Lipe, ein beliebtes Reiseziel, auch während der Sperrung der anderen Orte wie gewohnt geöffnet war. Doch die Touristen blieben weitestgehend aus, weil keine Hauptsaison war.

„Die Öffnung des Meeresparks für Touristen bedeutet mehr touristische Möglichkeiten für die Betreiber in der Provinz“, sagte er und prognosti-zierte, dass die Zahl der Touristen auf Koh Lipe in dieser Hochsaison (noch bis April 2020) um acht bis zehn Prozent steigen wird. Vor einem Jahr waren es etwa 400.000 Touristen.

Die Auslastung der 3.500 Zimmer in Koh Lipe lag zu Beginn der Hochsaison bei 70 bis 80 Prozent, in der Nebensaison waren es nur 20 Prozent.

Hoteliers freuen sich vor allem auf europäische Qualitätstouristen, die die Insel normalerweise von Januar bis März besuchen, sagte Samart.

Zusätzlich zum Straßen- und Lufttransport von den Flughäfen Hat Yai und Trang können Touristen Koh Lipe mit der Fähre von Langkawi in Malaysia aus erreichen.

„In der letzten Hochsaison waren 150.000 Touristen aus Malaysia, Singapur und Indonesien mit der Fähre Langkawi-Koh Lipe unterwegs, und die Zahl der mit der Fähre reisenden Touristen wird in dieser Hochsaison um drei Prozent steigen“, sagte Samart.

Panu Woramit, Direktor des Satun-Büros der thailändischen Tourismus-behörde, sagte, die Provinz sei berühmt für ihre saisonalen Stranddes-tinationen, die allerdings vom Wetter abhängen.

„Wir möchten uns das ganze Jahr über auf Attraktionen auf dem Festland konzentrieren, wie den Bildungs- und Abenteuertourismus im Satun UNESCO Global Geopark der sowie den kommunalen Tourismus aus 30 lokalen Gemeinden, um eine positive Tourismusdynamik zu erzielen“, sagte er.

Der Satun UNESCO Global Geopark ist einer von 140 Geoparks weltweit und der erste in Thailand, der im April 2018 als solcher ausgewiesen wurde.

„Nach der Aufnahme in die UNESCO-Liste ist die Zahl der Besucher des Geo-parks gegenüber dem Vorjahr um 200 Prozent gestiegen“, sagte Panu. „Jede Woche reisen 1.000 bis 2.000 Touristen an, um Fossilien zu sehen und Raf-ting zu genießen.“

Etwa 70 Prozent der Touristen in Satun sind Thais, hauptsächlich kommen sie aus Hat Yai in Songkhla und den drei südlichen Unruheprovinzen Narat-hiwat, Pattani und Yala.

Für internationale Touristen sei der Hauptmarkt Malaysia, gefolgt von Deutschland, Großbritannien und Singapur.

„Etwa 60.000 malaysische Touristen besuchten Satun im vergangenen Jahr und gaben rund 4.000 Baht pro Person und Tag aus“, sagte er. „In diesem Jahr stellen der starke Baht und der schwache Ringgit eine Herausforde-rung für den Tourismussektor dar, sodass die Zahl der Touristen aus Malay-sia im Vergleich zu 2018 voraussichtlich unverändert bleiben wird.“

Die Auslastung in diesem Jahr wird mit 70 Prozent auf dem Niveau des Vor-jahres bleiben, doch in der Hochsaison werden 162 Hotels in Satun bis zu 80 Prozent ausgelastet sein.

Panu erwartet eine Steigerung von fünf Prozent in diesem Jahr gegenüber 1,5 Millionen Besuchern im Vorjahr sowie eine weitere Steigerung des Tou-rismuseinkommens von fünf Prozent im Vergleich zu den neun Milliarden Baht im letzten Jahr.

Von Januar bis September 2019 besuchten 1,18 Millionen Touristen die Provinz, was einer Steigerung von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahres-zeitraum entspricht. Laut Angaben des Ministeriums für Tourismus und Sport gaben die Touristen 7,32 Milliarden Baht aus, das sind sechs Prozent mehr als im Jahr davor.

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