Wichtige Mitteilung in eigener Sache Liebe Leserinnen und Leser, wegen der Coronavirus-Krise können wir die HALLO-Ausgabe April 2020 leider nicht ausliefern. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf Nachrichten und Hintergrundberichte verzichten müssen. Denn wir bleiben nicht untätig. Wir werden die für alle schwierige Zeit zum Anlass nehmen, die HALLO-Website erheblich auszubauen. Auf dieser werden nicht nur nach und nach kostenlos alle Artikel der April-Ausgabe erscheinen, sondern wir werden auf der Website jeden Tag in der neuen Kategorie „HALLO Aktuell“ laufend Informationen und Hintergrundberichte veröffentlichen. Auf diese Weise wollen wir Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser, zeitnah über die Lage und die weitere Entwicklung in Thailand informieren. Bleiben Sie gesund! Ihr HALLO-Team

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Wenige haben viel

Wenige haben viel

Nur 500 Personen besitzen 36 Prozent des gesamten Kapitals der thailändischen Unternehmen.

Ungefähr 36 Prozent des thailändischen Aktienkapitals liegen in den Händen von nur 500 Personen, was auf die Ungleichheit des Wohlstands im Land hinweist, wie eine Studie des Forschungsinstituts der thailändischen Zentralbank zeigt.

Laut dem Bericht des Puey-Ungphakorn-Instituts für Wirtschaftsforschung erwirtschaftet jede dieser 500 Personen mit ihren Firmen durchschnittlich 3,1 Milliarden Baht im Jahr. Im Gegensatz dazu liegt das durchschnittliche jährliche Haushaltseinkommen bei 300.000 Baht.

Thailands Privatsektor wird von Magnaten (in anderen Ländern würde man wohl Oligarchen sagen) dominiert, die die sich ausbreitenden Konglomerate anführen. Die Kluft zwischen den Wohlhabenden und den übrigen 69 Millionen Einwohnern gehört laut Weltbank zu den Herausforderungen für die Wirtschaft.

„Magnaten gehen in Thailand aus institutionellen Faktoren hervor, die bestimmte Unternehmen privilegieren“, sagte Krislert Samphantharak, der Autor der Studie und Geschäftsführer des Puey Ungphakorn-Instituts, in einem Interview.

Das Institut sagte, Thailand müsse die Wettbewerbsfähigkeit fördern, um die Gewinne aus der Monopolmacht zu verringern und das Unternehmertum zu stärken, um zu einer gerechteren Verteilung des Unternehmensvermögens beizutragen.

Die Studie basiert auf einer Analyse der Daten des Handelsministeriums zu 2,1 Millionen Aktionären in thailändischen Unternehmen im Jahr 2017. Laut Krislert wurde die Studie von der University of California in San Diego finanziert, wo er außerordentlicher Professor an der School of Global Policy & Strategy ist.

Die thailändische Regierung versucht, die Ungleichheit zu bekämpfen, indem sie Geldgeschenk an die sozial Schwachen verteilt.

Die Wahrnehmung einer wachsenden Kluft, die sich durch eine Abschwächung der Wirtschaft verschärft, ist jedoch eine der größten politischen Verwerfungen des Landes.

Post source : https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-15/just-500-people-own-36-of-all-the-equity-in-thailand-s-firms

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