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Weniger Baht-Spekulation

Weniger Baht-Spekulation

Die Spekulationen mit dem Baht haben nachgelassen, weil die Zentralbank Maßnahmen verhängt hatte, um ausländische Investoren vom Parken kurzfristiger Termingelder in Thailand abzuhalten, sagte der Gouverneur der Zentralbank, Veerathai Santiprabhob.

„In letzter Zeit haben sich aus ländische Kapitalströme ins Negative gekehrt, da die Gelder das Land verlassen“, sagte er.

Ein Rückgang der lokalen Anleiherenditen in Richtung des Niveaus in den USA habe auch thailändische Anleihen weniger attraktiv gemacht, fügte er hinzu.

Die Mittelzuflüsse ausländischer Investoren an die Aktien- und Anleihemärkte seien derzeit rückläufig.

Sein Kommentar kam inmitten der Beschwerden der Exporteure über die Stärke der thailändischen Währung. Einige fordern einen Wechselkurs von 1:32 zum US-Dollar.

Der Dollar ist mit gut 1:30 recht stabil und hält sich wacker. Anders der Euro. Der verlor erneut an Wert und sank beim Umtauschkurs, den Wechselbuden anbieten erst unter 1:34 und jetzt so
gar unter 1:33. Für Touristen, Überwinterer und Rentner entwickelt sich der Wechselkurs zunehmend zu einem Albtraum.

Wachstum
Was das Wirtschaftswachstum anbelangt, so liegt Thailand mit prognostizierten 2,8 Prozent für das Jahr 2019 unter seinem Potential Obwohl die Bank of Thailand Ende September die Wachstumsaussichten für 2019 von 3,3 Prozent auf 2,8 Prozent herabgestuft hat, befindet sich die Wirtschaft „noch nicht in einer Krise“, sagte Veerathai.

Im letzten Jahr betrug das Wachstum noch 4,1 Prozent.

„Wenn die wirtschaftlichen Bedingungen von unseren Prognosen abweichen, sind wir bereit, die Geldpolitik zu überprüfen und entsprechende Instrumente einzusetzen“, sagte er.

Der Leitzins verblieb bei 1,5 Prozent. Die nächste Überprüfung der Zinshöhe findet am 6. November statt. Einige Analysten erwarten eine Zinssenkung bis zum Jahresende, nachdem im August der Leitzins überraschend gesenkt wurde.

Veerathai sagte, die Zinssenkung im August sei vorbeugend gewesen, da sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt habe und die Aussichten herabgestuft wurden.

Südostasiens zweitgrößte Volkswirtschaft wuchs im zweiten Quartal dieses Jahres nur 2,3 Prozent. Dies war das schwächste Wachstum seit fast fünf Jahren.

Condo-Verkauf
Die Verkaufsrate für neue Eigentumswohnungen in Bangkok im vierten Quartal wird voraussichtlich ein Rekordtief erreichen, wenn die Projektentwickler darauf bestehen, so viele neue Einheiten wie geplant zu bauen.

Phattarachai Taweewong, stellvertretender Direktor der Immobilienberatungsfirma Colliers International, sagte, das geplante neue Eigentumswohnungsangebot der Projektentwickler im vierten Quartal sei übertrieben.

„Obwohl viele Entwickler ihr neues Condo-Angebot im vierten Quartal gekürzt und es bis zum nächsten Jahr verschoben haben, ist die Zahl immer noch zu hoch“, sagte er.

Colliers schätzt die Zahl der neuen Eigentumswohnungen, die im vierten Quartal in Bangkok fertig gestellt werden, auf 15.000 bis 17.000 Einheiten. Bereits abgezogen sind die Einheiten, deren Fertigstellung die Projektentwickler auf kommendes Jahr verschoben haben. Trotzdem bleibt das Angebot an neuen Eigentumswohnungen im laufenden Quartal hoch.

Viele Projekte wurden verschoben, nachdem am 1. April neue Kreditbeschränkungen in Kraft traten.

„Die Verkaufsquote im zweiten und dritten Quartal war mit weniger als 50 Prozent sehr niedrig“, sagte Phattarachai. „Die schwache Stimmung wird auch im nächsten Jahr anhalten, wenn es keinen Anreiz für eine Belebung der Nachfrage gibt.“

Phattarachai sagte, die meisten neuen Eigentumswohnungen, die im dritten Quartal auf den Markt gebracht wurden, seien mit mehr als 1.000 Einheiten pro Projekt von großem Umfang. Die meisten befanden sich in der Nähe von im Bau befindlichen Nahverkehrslinien wie der Orange Line.

„Neue Angebote konkurrieren nicht nur miteinander, sondern auch mit früher fertig gestellten Wohnungen“, sagte er.

Zusammenfassend könnte man sagen, es wäre besser, wenn weniger gebaut werden würde.

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