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Tierschutz mit Safari-Touren

Tierschutz mit Safari-Touren

Die Nationalparkbehörde hat Pläne zur Entwicklung des „Safaritourismus“ am Rande des Wildtierschutzgebietes Huai Kha Kheng vorgestellt, um den wachsenden Konflikt zwischen Mensch und Tier zu verringern.
Behördensprecher Sompoch Maneerat sagte, der lokal betriebene Safaritourismus sei ein wirksames Modell, um die Konfrontationen zwischen Wildtieren und Gemeinden in der Pufferzone des Schutzgebiets, das sich über die westlichen Provinzen Tak und Uthai Thani erstreckt, zu verringern. Es sollten Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass die Anwohner und alle anderen Interessengruppen von dem Plan profitieren, fügte er hinzu.
„Wir sehen keinen Grund, mit dem Safari-Projekt, das auf Studien aus verschiedenen Bereichen basiert, nicht weiterzumachen“, sagte Sompoch auf einer Pressekonferenz zum Thema „Wildtiertourismus auf der Grundlage der Wahrheit“, die von der Fakultät Forstwirtschaft der Kasetsart-Universität veranstaltet wurde.
„Es ist ein sehr interessanter Mechanismus, um Konflikte zwischen Wildtieren und Einheimischen zu reduzieren, die sich in Zukunft wahrscheinlich verschlimmern“, fügte er hinzu.
Sompoch sagte, die Behörde habe die Tourismusentwicklung als eine Lösung für das Problem erkannt. Doch er fügte hinzu, dass die umstrittenen Pläne für die Huai-Kha-Kheng-Safari-Tour bei öffentlichen Anhörungen vor Ort dargelegt würden, bevor die Behörde eine endgültige Entscheidung über das Projekt trifft.
Das tief liegende Grasland im Osten des Naturschutzgebiets ist der Hauptlebensraum für Elefanten, Tiger, Sunda-Ochsen und andere wild lebende Tiere. Dasselbe Gebiet wurde jedoch auch für sechs Dörfer als Gemeindewald ausgewiesen. Konflikte zwischen Mensch und Tier sind daher vorprogrammiert.
Nantachai Pongpattananurak, Dozent für Forstwirtschaft an der Kasetsart-Universität, der das Projekt prüfte, sagte, der Vorschlag, den Lebensraum mit dem Naturschutzgebiet zu verbinden, sei gescheitert, nachdem die Forstbehörde im Einklang mit der Regierungspolitik erlaubte, dass Menschen das Waldgebiet nutzen dürfen.
Er sagte, eine radikale Änderung des Denkens sei nun notwendig, um die Pufferzone zu verwalten, die durch menschliche Aktivitäten wie Viehzucht und Landwirtschaft mit Herbiziden und Pestiziden bedroht ist.
Gegenwärtig weiden rund 2.000 Kühe in der Pufferzone. Das birgt das Risiko, dass tödliche Krankheiten von den Rindviechern auf die Wildtiere des Schutzgebietes übertragen werden.
Er sagte, dass die früheren Erhaltungsbemühungen der Behörden die Zahl der Sunda-Ochsen und Tiger erhöht hätten, von denen sich einige auf der Suche nach Nahrung in die Pufferzone gewagt hätten, was zu verstärkten Konflikten zwischen Mensch und Tier geführt habe.
Der Wildtiertourismus sei eine Lösung, sagte er. Dafür würde aber eine Fläche von 15.532 Rai benötigt. Hierbei handelt es sich um zwei Naturschutzgebiete, über die die Nationalparkbehörde die Aufsicht hat, namentlich Huai Tapsalao und Huai Tab Kok Kwai.
Die beiden Parks würden in drei Zonen unterteilt, in denen Besucher mehr über die Naturschutzgebiete erfahren könnten, in dem 500 der 12.000 Sunda-Ochsen, die es in der Welt noch gibt, leben.

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