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Höhere Preise für Ausländer in Hospitälern legal

Höhere Preise für Ausländer in Hospitälern legal

Doppelte Preise gelten nicht mehr nur für Nationalparks, Museen und Vergnügungsparks.
Staatliche Krankenhäuser können jetzt nach neuen Bestimmungen von Ausländern höhere Gebühren für Dienstleistungen erheben als von Thais.
Über die doppelte Preisgestaltung hinaus setzen die neuen Bestimmungen vier Stufen von Tarifen fest, die basierend auf dem Visastatus eines Patienten berechnet werden können. Die Behandlungskosten werden demnach auf vier Ebenen festgelegt: thailändische Staatsangehörige, Ausländer aus Nachbarländern und arbeitende Ausländer mit Non Immigrant Visa. Die vierte Gruppe besteht aus Touristen und Rentnern.
Während Ausländer aus anderen ASEAN-Ländern anscheinend die gleichen Sätze zahlen wie thailändische Patienten, steigen sie in der dritten Gruppe – zu der die meisten Expats gehören – deutlich an, während bei Rentnern und Touristen ordentlich hingelangt wird.
Zum Beispiel kostet ein einfaches Antikörper-Screening Thais und Patienten aus den ASEAN-Ländern 130 Baht. Die meisten Expats zahlen 190 Baht, während Rentner und Touristen das Doppelte zahlen: 260 Baht.

Höhere Preise für Ausländer in Hospitälern legal
Höhere Preise für Ausländer in Hospitälern legal

Wie sieht es bei einem HIV-Test aus? Der wird Thais und ASEAN-Staatsangehörigen mit 160 Baht in Rechnung gestellt. 240 Baht kostet er für berufstätige Expats und 320 Baht für Rentner und Touristen.
Der Medizintourismus in Thailand brachte 2018 schätzungsweise 18,4 Milliarden Baht an Einnahmen, doch die meisten Patienten lassen sich in Privatkrankenhäusern behandeln.
Am oberen Ende der Preisskala befindet sich das Wirbelsäulen-MRT, das Thais und ihre Nachbarn 18.700 Baht kostet. 23.375 Baht sind es für berufstätige Expats und 28.050 Baht für Rentner und Touristen.
Die neuen Tarife traten am 29. September in Kraft.
Die neuen Vorschriften sehen im Wesentlichen vor, dass staatliche Krankenhäuser ausländische Staatsangehörige tiefer in die Tasche greifen dürfen. Das mögen sie zwar schon vorher gemacht haben – aber da das nicht gesetzlich abgesegnet war, gab das Anlass zu Beschwerden.
Ende letzten Jahres berichteten Medien über die Beschwerde eines Holländers, der in einem staatlichen Krankenhaus in Hua Hin im Wege einer Krebstherapie bei jeder Sitzung Hunderte Baht mehr bezahlen musste als Einheimische.
Ende letzten Monats ist dieses Geschäftsgebaren des staatlichen Krankenhauses nachträglich legalisiert worden.

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