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Zu viele Deutsche zu dick

Zu viele Deutsche zu dick

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Nase voll: Die deutschen Bürger sind zu dick und sollen daher nicht mehr die Wahl haben, ob sie – in den Augen der WHO – Normalgewicht haben oder ob sie dick sein wollen und sich darüber freuen dürfen.

Die WHO fordert staatliche Maßnahmen und Repressalien, weil die Dicken einfach nicht hören und dick bleiben oder dicker werden wollen.

In Deutschland habe Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen einen alarmierenden Umfang erreicht, sagte Ernährungsexpertin Juana Willumsen von der WHO. Das Problem müsse ernsthaft ange- gangen werden.

Hier geht es vor allem um ein Werbeverbot oder striktere Vorgaben bei Werbung für Süßigkeiten, Junk Food und Bier.

Willumsen fordert, dass die Werbung deutlich reguliert und überwacht wird, und dass es Strafen gibt, wenn sich die Unternehmen nicht an die Vorschriften halten.
Dann ging Willumsen auf eines der Lieblingsgetränke der Deutschen los, das Bier: Dieses sei ein Hauptschuldiger in Bezug auf Übergewicht, und dennoch sei in Deutschland Reklame für Bier nicht verboten. Das könne dann bei vielen Erwachsenen und jungen Leuten zu Übergewicht führen, argumentierte sie.

Junge Leute unter 16 Jahren seien für Werbung sehr empfänglich, sagte Willumsen.
Laut WHO-Zahlen waren 2016 in Deutschland 6,9 Prozent der Mädchen und 11,2 Prozent der Jungen im Alter zwischen fünf und 19 Jahren zu dick. 1980 waren es nur vier Prozent der Jungen und im Jahr 2000 waren es 8,1 Prozent.

In Spanien, Italien, China und den USA gibt es aber mehr dicke Kinder als in Deutschland. In Indien sind nur 2,4 Prozent der Jungen zu dick. Ein Spaziergang auf den Bürgersteigen der Hauptstadt Neu Delhi oder anderen indischen Großstädten wie Bombay oder Kalkutta könnte einen Hinweis liefern, warum das so ist.

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