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Wwoofing: Eine alternative Möglichkeit zu reisen

Wwoofing: Eine alternative Möglichkeit zu reisen

Wwoofing, wwoofer, wwoof … nein, dabei handelt es sich nicht um eine merkwürdige neue Sprache. WWOOF ist ein geldloser Austausch, bei dem freiwillige Helfer im Tausch gegen Unterkunft und Essen für einen begrenzten Zeitraum in den Alltag auf einem Bio-Bauernhof eingebunden werden. Darüber hinaus ist es aber noch sehr viel mehr. Hinter den Buchstaben WWOOF verbirgt sich „World-Wide Opportunities on Organic Farms“, was wiederum von der Idee zusammengehalten wird, die Menschen mit dem gemeinsamen Wunsch nach einem naturverbundenen Lebensstil zusammenzuführen.

Wie funktioniert das Wwoofing?

Beim Wwoofing geht es vor allem um den kulturellen Austausch und den Austausch von Wissen. Dabei sind die Arbeiten auf einem Biohof so unterschiedlich wie die einzelnen Farmen und Familien. Für vier bis sechs Stunden Arbeit am Tag bekommt man Unterkunft und Essen gestellt und einen hautnahen Einblick in das Leben und Arbeiten auf ökologischen Höfen. Vom Erntehelfer über Unkraut jäten, Kühe melken bis hin zum Zäune knüpfen oder die frisch geerntete Ware auf dem Wochenmarkt verkaufen – nach Absprache ist alles möglich. Zwei Tage sind vielerorts das Minimum, aber die meisten Gastgeber freuen sich über WWOOFer, die mindestens eine Woche bleiben, da sich dann auch die Phase der Einarbeitung rentiert. Manchmal werden aus fünf geplanten Tagen aber auch fünf Wochen und darüber hinaus lebenslange Freundschaften.

Jeder kann wwoofen

Sie brauchen keinen besonderen Lebenslauf, um Wwoofer zu werden! Wichtig ist, dass Sie sich mit dem Grundgedanken des Wwoofing identifizieren können. Denn der Erfolg des Austauschs beruht auf dem gegenseitigen Einvernehmen zwischen Reisendem und Landwirt und dem Solidaritätsprinzip. WWOOF ist eine globale Kommune, in der jeder ohne Rücksicht auf Herkunft, Kultur, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht oder Vorkenntnisse in „organischem Anbau“ dazugehören kann. Menschen aller Nationalitäten tauschen sich aus, backen gemeinsam Brot, diskutieren globale Probleme, besprechen politische Konzepte und gehen gemeinsam in die Kirche oder in den Tempel. Wildfremde Menschen teilen für einen Moment ihr Leben miteinander. Und auf solarbetriebenen Farmen wird nach Sonnenuntergang schon mal um die letzten Tropfen warmes Duschwasser gewürfelt und 30 Minuten Strom können auf einmal die Welt bedeuten. Wer jedoch nur eine Möglichkeit sucht, so günstig wie möglich zu reisen, sollte sich allerdings nach Alternativen umsehen. WWOOF ist mehr als nur Kost und Logis für ein bisschen Unkraut zupfen, es ist eine Lebenseinstellung.

Wwoofing weltweit

Woofing ist auf der ganzen Welt möglich. In Europa ist Wwoofing weit verbreitet, und Sie können aus vielen verschiedenen Höfen auswählen. Außerhalb von Europa ist Wwoofing u.a. in den Ländern entwickelt, die Work-&-Travel-Programme anbieten. Aber auch für außergewöhnliche Erfahrung fernab der ausgetretenen Touristenpfade gibt es genug Möglichkeiten: eine Ranch in Patagonien, irgendwo im Nirgendwo, eine Teefarm in China, ein Reisfeld in Chiba, oder eine Farm in Thailand …

Aber auch Wwoofing muss gut geplant sein

Egal, ob Sie erst einmal nur eine Wwoofing-Erfahrung sammeln wollen oder gleich zu einer Weltreise mit Wwoofing aufbrechen. Gut vorbereitete Wwoofer verreisen nicht ohne der richtigen Kleidung und Schuhe, die für Arbeiten auf Bauernhöfen geeignet und dem Klima des jeweiligen Landes angepasst sind. Denn die Unterkunft variiert vom Gästezimmer über den Heuboden bis hin zum Wohnwagen oder Zelt. Die Gastgeber und die anfallenden Arbeiten sowie der Arbeitsalltag werden ausführlich in den länderspezifischen WWOOF-Büchern beschrieben.

Darüber hinaus bekommen Sie auf der Website von  WWOOF organisations einen Eindruck vom weltweiten Netzwerk und können Ihr gewünschtes Land auswählen. Zudem ist auf das richtige Visum zu achten, falls erforderlich (in den meisten Fällen können Wwoofer mit Touristenvisum oder dem Work-&-Travel-Visum reisen, in anderen Ländern ist wiederum möglicher- weise ein Arbeitsvisum notwendig). Auf jeden Fall aber gehört eine guten Portion Toleranz und Anpassungsfähigkeit ins Gepäck, ohne dem dieses Vorhaben wohl nicht gelingen kann.

Egal, wo Sie allerdings als WWOOFer auf der Welt unterwegs sind: absolut unerlässlich und der wichtigste Punkt auf der Checkliste bei den Reisevorbereitungen ist der Abschluss einer internationalen Krankenversicherung, die die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland abdeckt und im Notfall einen Krankenrücktransport übernimmt. Eine Umfrage des Elvia Sicherheitsbarometers hat ergeben, dass ein Drittel aller Deutschen im Ausland krank wird. Schuld sind das für Westeuropäer oft anstrengende Klima, ungewohntes Essen und für das Immunsystem fremde Keime. Im Allgemeinen konsultieren zehn Prozent der Reisenden einen Arzt vor Ort oder nach ihrer Rückkehr, und einige benötigen einen Krankenrücktransport.

Als Spezialist für bedarfsgerechte und innovative Auslandskrankenversicherungen informiert Sie APRIL International Expat (unter der Webseite APRIL International Expat ) oder Ihr Makler vor Ort über die vielfältigen Versicherungslösungen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Gesundheit in Thailand?

Die Länderinformationen des Auswärtigen Amtes beschreiben die aktuelle gesundheitliche Situation in Thailand und die empfohlenen Impfungen und Präventionsmaßnahmen. Dort finden Sie auch Tipps, welche Medikamente in die Reiseapotheke gehören. Das Robert-Koch-Institut gibt auf seiner Website ebenfalls nützliche Informationen über Impfungen und Infektionsschutz.

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